Auf der Gamescom 2014 war es eine der größten Neuankündigungen, nun gibt Bioware das Aus für sein Rollenspiel Shadow Realms bekannt. Die Entwickler sollen stattdessen an anderen Titeln arbeiten, darunter das nächste Mass Effect.
GDC 2015 Noch liegen der PC und mobile Plattformen vorne in der Gunst von Spielentwicklern, aber die Playstation 4 und die Xbox One holen auf. Die Gewinne erzielen die Studios inzwischen vor allem im Netz - die Bedeutung des Handels sinkt.
Die Zombie Studios sind eines der ältesten unabhängigen Entwicklerteams, jetzt gehen die Eigentümer in den Ruhestand. Einige Spielerechte, darunter die an Blacklight Retribution, gehen an eine Nachfolgefirma.
Bis Oktober 2014 war Christopher Schmitz das bekannteste Gesicht von Blue Byte, jetzt leitet er als Director of Production eines der bekanntesten Studios der Welt: Quantic Dream, den Entwickler von Heavy Rain und Beyond.
The Witcher 3 ist eines von vielen potenziellen Spitzenspielen 2015. Neben der von Hexer Geralt und seiner Begleiterin steht die Rückkehr weiterer Helden an: etwa von Batman, Nathan Drake und Lara Croft. Auch bei Technik und Hardware dürfte viel passieren - Stichworte: Oculus Rift und DirectX-12.
Eigentlich sollte es das Jahr der Xbox One und der Playstation 4 werden. Aber dann hat sich in der Spielebranche und in der Community alles mehr als ein bisschen anders entwickelt als erwartet.
E-Sport boomt und bietet Entwicklern und Publishern viele Möglichkeiten etwa für die Vermarktung von Games. Allerdings ist es inzwischen extrem aufwendig, den Ansprüchen der anspruchsvollen Community zu genügen, so ESL-Veranstalter Turtle Entertainment.
Bei vielen Games reicht ein Durchgang, andere startet man immer wieder - Herstellern und Entwicklern wird ein hoher Wiederspielwert immer wichtiger. Linda Breitlauch hat beim Entwicklerpreis Summit 2014 die wichtigsten aktuellen Entwicklungen in dem Bereich vorgestellt.
Schon länger angekündigte Werkzeuge für Benutzeroberflächen sowie Unterstützung für weitere Plattformen - Unity Technologies hat Version 4.6 seiner vor allem für Spiele gedachten Unity-Engine veröffentlicht.
Der Ruf der für viele Entwickler wichtigen Plattform Early Access ist angeknackst. Jetzt hat Valve Software neue Regeln für den Frühzugang: Um Enttäuschungen bei den Spielern zu vermeiden, müssen die Spieleproduzenten klarer kommunizieren - und notfalls auch ohne das Geld von Early Access auskommen.
Game Connection 2014 Mit dem Nutzerinterface von Destiny geht Bungie eigene Wege - und könnte zum Vorbild für andere Spiele werden. David Candland hat es entwickelt und über diesen nicht einfachen Prozess gesprochen.
Game Connection 2014 Die technische Entwicklung schreitet auch bei Spiel-Engines immer schneller voran. Julien Merceron, der Worldwide Technology Director bei Konami, hat die wichtigen Neuerungen vorgestellt. Um Grafik ging es dabei nur am Rande.
Game Connection 2014 Wenn Lara Croft oder ein Jediritter sich mit ihren Feinden anlegen, müssen Spielentwickler besonders sorgfältig arbeiten - so Adam Bormann, Lead Gameplay Designer bei 2K Games.
Game Connection 2014 Kaum ein anderes Studio beschäftigt sich so intensiv mit Virtual Reality wie Valve. Trotzdem wisse man noch lange nicht, was man mit der Technologie am besten anstelle, so der Writer und Designer Chet Faliszekm.
Game Connection 2014 Weibliche Spieler sind anders: Das hat die Entwicklerin Martine Spaans festgestellt. Obwohl viele Woman Gamer mehrere Titel gleichzeitig für viele Stunden am Tag zocken, bekennen sie sich nur unter bestimmten Umständen zu ihrem Hobby.
Die freie .NET-Implementierung Mono und damit auch die Sprache C# stehen für den Einsatz in der Unreal Engine 4 bereit. Noch wird das Produkt nicht offiziell unterstützt, Spiele-Entwickler benötigen zudem eine kommerzielle Mono-Lizenz.
Ein paar unbedachte Äußerungen auf Twitter beenden eine Entwicklerkarriere: Einer der Gründer des Indiestudios Code Avarice verlässt sein Team. Er hatte Valve-Chef Gabe Newell mit Mord gedroht.
Das Entwicklerstudio Frontier Development stellt Tales from Deep Space vor, das im Auftrag von Amazon entsteht. Das Weltraumabenteuer sowie einige andere Spiele der Amazon Game Studios könnten noch in diesem Jahr erscheinen.
Ihre Privatadresse ist veröffentlicht worden und sie hat Morddrohungen bekommen: Wieder ist eine Frau in den USA von der sogenannten Gamergate-Community so massiv bedroht worden, dass sie aus ihrer Wohnung hat fliehen müssen.
In den USA bietet Microsoft die finale Fassung seines Spieleeditors Project Spark an. Mit der Software lassen sich eigene Spiele auf der Xbox One und unter Windows 8.1 erstellen; eine Fassung für die Xbox 360 soll später folgen.
Das Geschäft mit den Free-to-Play-Spielen Brick-Force, Dragon's Prophet und Hazard Ops läuft offenbar schlechter als erwartet. Der Berliner Anbieter Infernum geht in die Insolvenz, blickt aber trotzdem optimistisch in die Zukunft.
Der ganz große Hype um Angry Birds ist vorbei, neue Serien sind nicht so erfolgreich wie erhofft: Das finnische Entwicklerstudio Rovio steht vor einer Umstrukturierung und entlässt rund 16 Prozent seiner Mitarbeiter.
Sie sind nicht geändert worden, dafür klarer formuliert: Kickstarter hat seine AGB aktualisiert. Der Crowdfunding-Anbieter erklärt noch einmal genau, was passieren muss, wenn Projekte scheitern.
Vor mehr als zwei Jahren hat Starautor Neal Stephenson erfolgreich mehr als 500.000 US-Dollar über Kickstarter für sein Schwertkampfspiel Clang gesammelt. Jetzt ist das Projekt gescheitert - rund 700 US-Dollar wurden zurückgezahlt.
Der Deutsche Entwicklerpreis für die Hersteller von Computerspielen wird um eine Konferenz erweitert. Außerdem findet die Preisverleihung 2014 erstmals in Köln statt.
Monster, Levels oder Code: Im Marktplatz der Unreal Engine können Entwickler jetzt Assets für ihre Spiele kaufen und verkaufen. Außerdem gibt es neue, kostenlose Lizenzoptionen für Bildungseinrichtungen und Studenten.
Als Werkzeug für unabhängige Entwickler ist ein Leveleditor von Sony gedacht. Er arbeitet zusammen mit dem ebenfalls frei verfügbaren Authoring Tools Framework, auf dessen Basis etwa Naughty Dog seine Tools für The Last of Us programmiert hat.
Update Bislang über 600 Mitglieder der US-Spielebranche wenden sich in einem offenen Brief an die Community und bitten um einen weniger hasserfüllten Umgang. Außerdem fordern sie, etwa Aufrufe zu Gewalt oder Drohungen bei Seiten wie Steam, Twitch oder Facebook zu melden.
Gamescom 2014 Der deutsche Free-to-Play-Anbieter Bigpoint plant offenbar den Großangriff auf League of Legends und Dota 2: Für rund fünf Millionen Euro soll ein clientbasiertes Moba entstehen. Das Experiment Merc Elite wird noch im August 2014 eingestellt.
GDC Europe 2014 Mehr als sieben Millionen US-Dollar Umsatz hat der Goat Simulator dem Entwicklerstudio Coffee Stain mittlerweile eingebracht, demnächst sollen Ableger für mobile Plattformen folgen. Die Macher finden, dass kreatives Chaos tierisch wichtig ist.
GDC Europe 2014 Manche Computerspiele werden zu Millionenerfolgen, manche nicht. Woran Entwickler merken, dass ihr Projekt keine Marktchancen hat, und was sie daraus lernen können, erklärt Adam Telfer von Wooga im Gespräch mit Golem.de.
GDC Europe 2014 Dank Arma 3, Day Z und Take on Mars hat Bohemia Interactive mehr Erfahrung mit Early Access als viele andere Studios. Golem.de hat mit Kreativchef James Crowe darüber gesprochen, welche Vor- und Nachteile die frühe Einbeziehung der Community hat.
Für angeblich rund 500.000 US-Dollar hatte Crytek die Rechte an Homefront von THQ gekauft, nun geht das Actionspiel an Koch Media - mitsamt dem britischen Entwicklerstudio. Außerdem will Crytek seine US-Niederlassung verkleinern.
Seit Wochen gibt es Gerüchte über nicht ausbezahlte Löhne, Massenkündigungen und Arbeitsniederlegungen. Jetzt äußert sich Crytek erstmals ausführlich und räumt gewisse Probleme ein - die jetzt aber behoben seien.
Mit wenigen Mausklicks eigene Spiele zu erstellen, ermöglichen zwar viele Editoren - das britische Entwicklerstudio Omnigon Games will mit UemeU ein Werkzeug schaffen, mit dem Modder ihre Hardware bis an die Leistungsgrenze treiben können.
Der deutsche Publisher will sein US-Entwicklerstudio Volition (Saints Row) ausbauen und verlangt von der Stadt Champaign rund 200.000 US-Dollar Unterstützung. Langfristig soll das Team auf circa 300 Mitarbeiter anwachsen.
Der Hamburger Entwickler und Publisher Daedalic Entertainment (Goodbye Deponia) expandiert weiter und gründet ein neues Studio in Düsseldorf. Dort sollen keine Adventures, sondern Spiele in anderen Genres entstehen.
Eine Zeit lang galt Neversoft als eines der besten Entwicklerteams. Nun muss das Studio hinter Titeln wie Tony Hawk schließen. Die Mitarbeiter sind ab sofort bei Infinity Ward mit für Call of Duty zuständig.
Der Free-to-Play-Spieleanbieter Perfect World will - gemeinsam mit einem chinesischen Hähnchenfleischvermarkter - das kanadische Entwicklerstudio Digital Extremes kaufen. Fans von dessen Online-Shooter Warframe sind gegen den Deal.
Er war Chefentwickler von World of Warcraft, aber auch stark in die Produktion praktisch aller weiteren Titel von Blizzard eingebunden. Nun verlässt Rob Pardo das Unternehmen.
Kein Gehalt, also auch keine Arbeit an Homefront: The Revolution - das ist derzeit offenbar die Lage bei Crytek UK. Die Entwickler warten auch auf ein Zeichen von Publisher Deep Silver (Koch Media).
Eine Handvoll Entwickler, die die Community bei ihrem Spiele-Experiment mitentscheiden lassen: Das kalifornische Großstudio Insomniac Games kündigt Slow Down, Bull an.
Update Das Frankfurter Entwicklerstudio Crytek mit seinen weltweit rund 800 Beschäftigten stand laut einem Medienbericht im April 2014 kurz vor der Insolvenz. Grund sollen vor allem schlechte Verkaufszahlen wichtiger Spiele sein. Unter der Hand ist bereits der Name eines möglichen Käufers zu hören.
Gehäusedaten und Platinenlayout für das Handheld Open Pandora stehen nun für nichtkommerzielle Zwecke für Hacker bereit. Beim Nachfolger soll das von Anfang an so sein.
Der zunehmend schlechte Ruf von Free-to-Play beunruhigt die Spielebranche. Der Entwicklerverband Game will sich nun mit einer Initiative für faire Geschäftsmodelle einsetzen - es geht wohl auch darum, strengen Regelungen durch die Politik zuvorzukommen.
Kenneth Scott hat bei id Software und 343 Industries gearbeitet, jetzt soll er bei Oculus VR ein Team aufbauen, das Inhalte für die VR-Brille entwickelt. Spannend dürfte werden, ob er früher oder später seine Frau anheuert - eine bekannte Engine-Programmiererin.
Quo Vadis Sony arbeitet derzeit nicht nur weiter an der Technik seiner VR-Brille Project Morpheus. Das Unternehmen erforscht auch, was beim Game Design zu beachten ist.
Quo Vadis Die Games Academy gilt als Deutschlands bekannteste Ausbildungsstätte für Spielentwickler, nun hat sie ihre eigene Hochschule. Golem.de hat im Videointerview mit Rektor und Gamedesign-Professor Sylvius Lack gesprochen.