Abo
  • Services:

Offener Brief: Spielentwickler gegen Hass

Bislang über 600 Mitglieder der US-Spielebranche wenden sich in einem offenen Brief an die Community und bitten um einen weniger hasserfüllten Umgang. Außerdem fordern sie, etwa Aufrufe zu Gewalt oder Drohungen bei Seiten wie Steam, Twitch oder Facebook zu melden.

Artikel veröffentlicht am ,
Grafik aus Call of Duty
Grafik aus Call of Duty (Bild: Activision)

Über 600 Entwickler von Studios wie Ubisoft, Blizzard, Electronic Arts, Microsoft und Sony wenden sich in einem offenen Brief an die Community und bitten um einen weniger aggressiven Umgangston in Foren und sozialen Netzwerken. Hintergrund für den Appell dürften vor allem die Vorfälle um die Videobloggerin Anita Sarkeesian sein, die sich derzeit mit Sexismus in Games beschäftigt und nach kritischen Berichten per Internet massiv beschimpft und bedroht wurde.

Stellenmarkt
  1. comemso GmbH, Ostfildern
  2. Aareal Bank AG, Wiesbaden

"Angehörige aller Geschlechter, sexuellen Orientierungen, Ethnien oder Religionen haben das Recht, Spiele zu spielen, zu kritisieren und zu entwicklen, ohne beleidigt oder terrorisiert zu werden", so die Entwickler in dem offenen Brief.

Weiter heißt es, dass Spieler, die in Kommentaren auf Steam, Youtube, Twitch, Twitter, Facebook oder Reddit entsprechende gewalthaltige Kommentare sehen, diese den Betreibern melden sollten.

Neben den Vorgängen um Anita Sarkeesian gab es in den vergangen Tagen noch eine Reihe weiterer Vorgänge, die alles andere als ein gutes Licht auf die Spielecommunity warfen - auch, wenn man dem normalen Spieler natürlich nichts davon vorwerfen kann. Für Schlagzeilen sorgten etwa die Vorgänge um das inzwischen wohl aufgelöste Hackerkollektiv Lizard Squad, das mit einer Bombendrohung die Umleitung eines Flugzeugs mit einem Manager von Sony Online Entertainment erzwang.

Auch das sogenannte Swatting nimmt in den USA derzeit größere Ausmaße an. Erst vor einigen Tagen hatte wieder ein Spieler mit einer fingierten Anzeige einem professionellen Counter-Striker in Littleton, Colorado, ein Sondereinsatzkommando der Polizei ins Haus geschickt.

Nachtrag vom 2. September 2014, 11:05 Uhr

Leser haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass die ursprünglich am Ende dieses Artikels verlinkte Geschichte über einen "Swatter", der zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde, ein satirisch gemeinter Hoax eines US-Magazins war. Wir bedauern den Fehler und danken für die Hinweise.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)

Trockenobst 03. Sep 2014

Mache ein Video über "Waffenkontrolle" oder "Religionsabschaffung" in den USA, und dann...

Nolan ra Sinjaria 03. Sep 2014

Den brauch er nicht, da er das nicht behauptet hat ;)

janitor 03. Sep 2014

Ich dachte jetzt gerade ernsthaft, du beschreibst die Gamer, die bierernst behaupten in...

JustANormalProg... 03. Sep 2014

Du bietest sexuelle Dienstleistungen gegen Geld an?

Elgareth 03. Sep 2014

Echt? Ich hab oft genug meine Adresse dann direkt mitgegeben, und geantwortet: "Sag nur...


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /