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Großbritannien: Millionen-Förderung für Spielentwickler

Die britische Gamesbranche jubelt: Nach langen Beratungen hat die Europäische Kommission die schon früher von der Regierung beschlossene Förderung für die Spielebranche genehmigt. Auch deutsche Entwickler könnten profitieren.
/ Peter Steinlechner
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Britisches Vorzeige-Spieleserie Fable (Bild: Lionhead)
Britisches Vorzeige-Spieleserie Fable Bild: Lionhead

Die Europäische Kommission hat massiven Steuervorteilen für die britische Spielebranche die Freigabe erteilt. Nach den Regelungen, die im Grundsatz schon länger beschlossen sind und nun ab dem 1. April 2014 gelten, können Spielentwickler ihre Ausgaben deutlich stärker von der Steuer absetzen als bislang. Das Berechnungsverfahren ist komplex, laut dem britischen Branchenverband UKIE(öffnet im neuen Fenster) gibt es eine Deckelung von einer Million Pfund (1,2 Millionen Euro) pro Titel.

Von solchen Summen können deutsche Entwickler nur träumen: Je nach Bundesland erhalten sie zwischen null und einigen zehntausend Euro für Prototypen. Über den Deutschen Computerspielpreis vergeben Bundesregierung und Spieleindustrie gemeinsam rund 600.000 Euro, die ebenfalls zur Förderung neuer Produkte dienen sollen.

Immerhin könnten deutsche Entwickler indirekt von der neuen Regelung in Großbritannien profitieren: Sie sieht vor, dass Teile der Produktion in andere europäische Länder verlagert werden dürfen.

Um die Förderung zu erhalten, müssen einige Bedingungen erfüllt werden. So gibt es für Werbe- und Glücksspiele kein Geld. Die geförderten Titel müssen einen "Kulturtest" bestehen, so muss etwa ein bestimmter Anteil des Spieles in Großbritannien oder der EU spielen oder auf britischer oder europäischer Historie basieren. Die finalen Regelungen sind noch nicht festgelegt.


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