• IT-Karriere:
  • Services:

Neue AGB: Kickstarter klärt Regeln für gescheiterte Projekte

Sie sind nicht geändert worden, dafür klarer formuliert: Kickstarter hat seine AGB aktualisiert. Der Crowdfunding-Anbieter erklärt noch einmal genau, was passieren muss, wenn Projekte scheitern.

Artikel veröffentlicht am ,
Kickstarter erklärt nochmals genau, was passieren muss, wenn Projekte scheitern.
Kickstarter erklärt nochmals genau, was passieren muss, wenn Projekte scheitern. (Bild: Kickstarter)

Mit Änderungen in seinen AGB will der Crowdfunding-Anbieter Kickstarter Klarheit darüber schaffen, was passiert, wenn ein Projekt scheitert. Der neue Passus sei eine Zusammenfassung der Weiterentwicklung seiner Regeln, hat Kickstarter-Chef Yancey Strickler in einem Blogpost mitgeteilt.

Stellenmarkt
  1. Marc Cain GmbH, Bodelshausen
  2. dSPACE GmbH, Paderborn

Die neuen AGB erscheinen, kurz nachdem das Spiel Clang von Science-Fiction-Autor Neal Stephenson nicht realisiert werden konnte, obwohl das Kickstarter-Projekt 500.000 US-Dollar eingenommen hatte. Einige Unterstützer fühlten sich geprellt und drohten mit einer Klage, nachdem Stephenson die verbleibenden 700 US-Dollar an die Spender verteilen wollte.

Projekte können scheitern

Kickstarter verlangt nach wie vor, dass ein erfolgreich finanziertes Projekt dazu verpflichtet ist, dieses umzusetzen und den Spendern die versprochenen Belohnungen zu übergeben. Ein Projekt könne aber scheitern, heißt es in den neu formulierten AGB. Dann müssten die Initiatoren mit vertretbarem Aufwand versuchen, das Projekt zum Abschluss zu bringen, so dass die Spender zufrieden seien.

Dafür müsse das Projekt transparent erklären, welche Arbeit bereits getan worden sei, wie die Einnahmen verwendet worden seien und was die Fertigstellung des Projekts verhindert habe. Die Mitglieder des Projekts müssten auch nachweisen, dass sie versucht hätten, ihr Projekt sorgfältig zu Ende zu bringen und die Einnahmen wie versprochen einzusetzen.

Klagen möglich

Der letzte Passus erklärt nochmals, was mit den eingenommenen Spenden geschehen solle, falls ein Projekt nicht realisiert werden könne: Die Initiatoren eines gescheiterten Projekts seien dazu verpflichtet, die eingenommenen Spenden an diejenigen zurückzuzahlen, die ihre versprochene Belohnung nicht erhalten hätten. Sei das jedoch nicht möglich, müssten die Initiatoren offenlegen, wie sie mit den Spenden das Projekt in einer alternativen Form zufriedenstellend zu Ende bringen könnten.

Sollten die Initiatoren die Regeln nicht einhalten, könnten die Spender Klage gegen sie einreichen, heißt es abschließend.

Für sein gescheitertes Schwertkampf-Rollenspiel hatte Stephenson im Sommer 2012 von mehr als 9.000 Unterstützern über eine halbe Million US-Dollar bekommen. Rund zwei Dutzend Unterstützer habe Stephenson ausbezahlt, heißt es. Inzwischen gibt es weitere Spender, die ihr Geld zurückverlangen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Anonymer Nutzer 25. Sep 2014

Backer (finanz): Geldgeber, Sponsor Bitte selbst klug denken und recherchieren bevor man...

Anonymer Nutzer 25. Sep 2014

Oha! Na dann muss es wahr sein, entschuldige vielmals. Da muss man natürlich nicht...

__destruct() 24. Sep 2014

Was man bereits getan hat, weiß man, und die aktuelle Version hat man erst, wenn das...

Hotohori 23. Sep 2014

+1 Aber gefährlich ist es trotzdem, man kennt ja die Klagewut der Amis.

bernd71 23. Sep 2014

Das hast nichts mit nett sein zu tun, sondern dazu verpflichten sich die Baker. Es sind...


Folgen Sie uns
       


Govecs Elmoto Loop - Test

Das Elmoto Loop von Govecs wiegt nur 59 Kilogramm, hat einen guten Elektromotor und fährt sich ganz anders als ein klassischer E-Roller.

Govecs Elmoto Loop - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /