Abo
  • IT-Karriere:

Neue AGB: Kickstarter klärt Regeln für gescheiterte Projekte

Sie sind nicht geändert worden, dafür klarer formuliert: Kickstarter hat seine AGB aktualisiert. Der Crowdfunding-Anbieter erklärt noch einmal genau, was passieren muss, wenn Projekte scheitern.

Artikel veröffentlicht am ,
Kickstarter erklärt nochmals genau, was passieren muss, wenn Projekte scheitern.
Kickstarter erklärt nochmals genau, was passieren muss, wenn Projekte scheitern. (Bild: Kickstarter)

Mit Änderungen in seinen AGB will der Crowdfunding-Anbieter Kickstarter Klarheit darüber schaffen, was passiert, wenn ein Projekt scheitert. Der neue Passus sei eine Zusammenfassung der Weiterentwicklung seiner Regeln, hat Kickstarter-Chef Yancey Strickler in einem Blogpost mitgeteilt.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München, Unterföhring
  2. Darlehenskasse der Studierendenwerke e.V., Köln

Die neuen AGB erscheinen, kurz nachdem das Spiel Clang von Science-Fiction-Autor Neal Stephenson nicht realisiert werden konnte, obwohl das Kickstarter-Projekt 500.000 US-Dollar eingenommen hatte. Einige Unterstützer fühlten sich geprellt und drohten mit einer Klage, nachdem Stephenson die verbleibenden 700 US-Dollar an die Spender verteilen wollte.

Projekte können scheitern

Kickstarter verlangt nach wie vor, dass ein erfolgreich finanziertes Projekt dazu verpflichtet ist, dieses umzusetzen und den Spendern die versprochenen Belohnungen zu übergeben. Ein Projekt könne aber scheitern, heißt es in den neu formulierten AGB. Dann müssten die Initiatoren mit vertretbarem Aufwand versuchen, das Projekt zum Abschluss zu bringen, so dass die Spender zufrieden seien.

Dafür müsse das Projekt transparent erklären, welche Arbeit bereits getan worden sei, wie die Einnahmen verwendet worden seien und was die Fertigstellung des Projekts verhindert habe. Die Mitglieder des Projekts müssten auch nachweisen, dass sie versucht hätten, ihr Projekt sorgfältig zu Ende zu bringen und die Einnahmen wie versprochen einzusetzen.

Klagen möglich

Der letzte Passus erklärt nochmals, was mit den eingenommenen Spenden geschehen solle, falls ein Projekt nicht realisiert werden könne: Die Initiatoren eines gescheiterten Projekts seien dazu verpflichtet, die eingenommenen Spenden an diejenigen zurückzuzahlen, die ihre versprochene Belohnung nicht erhalten hätten. Sei das jedoch nicht möglich, müssten die Initiatoren offenlegen, wie sie mit den Spenden das Projekt in einer alternativen Form zufriedenstellend zu Ende bringen könnten.

Sollten die Initiatoren die Regeln nicht einhalten, könnten die Spender Klage gegen sie einreichen, heißt es abschließend.

Für sein gescheitertes Schwertkampf-Rollenspiel hatte Stephenson im Sommer 2012 von mehr als 9.000 Unterstützern über eine halbe Million US-Dollar bekommen. Rund zwei Dutzend Unterstützer habe Stephenson ausbezahlt, heißt es. Inzwischen gibt es weitere Spender, die ihr Geld zurückverlangen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 1,24€
  3. 4,99€

Anonymer Nutzer 25. Sep 2014

Backer (finanz): Geldgeber, Sponsor Bitte selbst klug denken und recherchieren bevor man...

Anonymer Nutzer 25. Sep 2014

Oha! Na dann muss es wahr sein, entschuldige vielmals. Da muss man natürlich nicht...

__destruct() 24. Sep 2014

Was man bereits getan hat, weiß man, und die aktuelle Version hat man erst, wenn das...

Hotohori 23. Sep 2014

+1 Aber gefährlich ist es trotzdem, man kennt ja die Klagewut der Amis.

bernd71 23. Sep 2014

Das hast nichts mit nett sein zu tun, sondern dazu verpflichten sich die Baker. Es sind...


Folgen Sie uns
       


Motorola One Vision - Hands on

Das zweite Android-One-Smartphone von Motorola heißt One Vision. Es hat eine 48-Megapixel-Kamera von Samsung, die vor allem auf gute Aufnahmen bei schwachem Licht optimiert wurde. Das Smartphone mit dem 7:3-Display kommt Ende Mai 2019 für 300 Euro auf den Markt.

Motorola One Vision - Hands on Video aufrufen
Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
Nuki Smart Lock 2.0 im Test
Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
    Vernetztes Fahren
    Wer hat uns verraten? Autodaten

    An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
    2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
    3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

    Bandlaufwerke als Backupmedium: Wie ein bisschen Tetris spielen
    Bandlaufwerke als Backupmedium
    "Wie ein bisschen Tetris spielen"

    Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
    Von Oliver Nickel


        •  /