Linux-Spielehandheld: Open-Pandora-Hardware offengelegt

Gehäusedaten und Platinenlayout für das Handheld Open Pandora stehen nun für nichtkommerzielle Zwecke für Hacker bereit. Beim Nachfolger soll das von Anfang an so sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Open Pandora
Open Pandora (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Vor etwas mehr als sechs Jahren wurde das Linux-Spiele-Handheld Open Pandora angekündigt. Die Ausstattung war auf der Höhe der Zeit, das Projekt war aber mit vielen Problemen konfrontiert, was die Auslieferung des Geräts stark verzögerte. Mittlerweile ist der Nachfolger bereits in Entwicklung, das Team hat dennoch sämtliche Details zur Hardware offengelegt.

Stellenmarkt
  1. Leiterin / Leiter (w/m/d) des Referats Cyber-Sicherheit bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Freital bei Dresden
  2. Service Engineer (Incident- & Problemmanager) - Coordinator (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Eschborn, Düsseldorf, Stuttgart, Unterföhring
Detailsuche

Die selbst geschriebenen Lizenzen erlauben aber nur eine nichtkommerzielle Nutzung der bereitgestellten Daten. Diese umfassen STL-Daten, um das Gehäuse mit einem 3D-Drucker herzustellen, ebenso wie das Platinenlayout im Gerber-Format für das Board. Das Team stellt auch Schaltbilder für das Board und das LCD-Kabel zur Verbindung mit dem Display bereit. Die Quick-Start-Anleitung für Nutzer und die auf dem Pandora aufgebrachten Labels sind ebenfalls im Original verfügbar.

Mit den Daten können Besitzer im Austausch mit der Community die Hardware ihrer Geräte verändern und erweitern. Das war bisher so nicht der Fall, die Community-Beteiligung beschränkte sich größtenteils auf die Software des Systems. Diese Art des Austausches soll mit dem Pyra-Handheld, dem offiziellen Nachfolger des Open-Pandora, bereits möglich sein, sobald die Hardware fertig ist und produziert werden kann.

Das Pyra wurde auf der diesjährigen Konferenz Fosdem in Brüssel offiziell angekündigt. Nach derzeitigen Plänen ist als SoC ein OMAP 5432 von Texas Instruments (TI) vorgesehen. Der Dual-Core-Prozessor auf Basis des ARM Cortex A15 ist mit 1,7 GHz getaktet und soll auf bis zu 2 GByte Arbeitsspeicher zugreifen können. Für 3D-Grafikberechnungen steht die SGX544MP2-GPU von PowerVR bereit. Als Bildschirm wird höchstwahrscheinlich ein 5 Zoll großes 720p-Display mit resistivem Touchscreen verbaut. Die Entwicklung des Pyra lässt sich im Blog des Entwicklerteams verfolgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 03. Jun 2014

Ja,jetzt wo die Businessuser schon RIM den Rücken zugewandt haben und 70% auf iPhones...

Zwangsangemeldet 02. Jun 2014

Ich bediene resistive Touchscreens immer mit dem Fingernagel, und da kann ich nahezu...

Zwangsangemeldet 02. Jun 2014

Soll das Teil nicht, wie der Vorgänger, auch ne vollständige Tastatur bekommen?



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Snapdragon 8 Gen1
Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da

Neuer Name, neue Kerne: Der Snapdragon 8 Gen1 nutzt ARMv9-Technik, auch das 5G-Modem und die künstliche Intelligenz sind viel besser.

Snapdragon 8 Gen1: Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da
Artikel
  1. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  2. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /