Wenig überraschend empfiehlt die ARD in diesen Tagen Fernsehen statt Internet. Die öffentlich-rechtlichen Sender haben wachsende Kosten durch Streaming ihrer Mediatheken.
Die Telekom sieht Sprint inzwischen als zu hoch bewertet an. Der US-Mobilfunkbetreiber soll nach dem Zusammengehen mit T-Mobile US weniger Anteile bekommen. Sprint gehört der japanischen Softbank Group, deren Chef Masayoshi Son Nachverhandlungen ablehnt.
Vodafone macht in Hessen einen großen Schritt in Richtung Gigabitversorgung für viele Haushalte. Die Regierung des Bundeslands feiert den Kabelnetzbetreiber als Teil der Gigabitstrategie.
Der Vodafone-Deutschland-Chef sieht sich bestätigt, dass der Kauf von Unitymedia richtig war. 52.000 Kunden konnte man von DSL in das eigene Kabelnetz holen.
Mannesmann hatte schon 1999 versucht, die TV-Kabelnetze der Telekom zu kaufen, die Vodafone erst später erworben hat. Mannesmann hatte ein Konzept für Festnetz und Mobilfunk.
In Österreich ist die Telekom Kabelnetzbetreiber und bietet nun in Niederösterreich Docsis 3.1. Ab Ende Januar geht es für 10.000 Haushalte los. Doch den Tiefbau vom Pressebild gab es gar nicht.
Der neue Chef des Schweizer Mobilfunkbetreibers Sunrise heißt Krause und kommt aus Deutschland. Nach der misslungenen Übernahme des Kabelnetzkonzerns UPC Schweiz müssen drei Topmanager gehen.
Über die Hälfte des Datenvolumens im Koaxialnetz von Vodafone entfällt auf Videostreaming von Youtube, Netflix und Amazon Prime. Auch beim Mobilfunk wurden Rekorde erreicht.
Die Deutsche Telekom hat neben der Übernahme von Sprint auch erwogen, dass ein Zusammengehen mit Comcast eine Option wäre. Das Geheimpapier wurde nun öffentlich.
Nachdem United Internet den Aufsichtsrat bei Tele Columbus komplett übernommen hat, verliert der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber deswegen seinen Chef. Ein Nachfolger ist noch nicht gefunden.
Die Beteiligung an Rocket Internet hat für United Internet keinen großen strategischen Wert mehr. Die beiden lösen ihre Verbindungen im Wert von einer Viertelmilliarde Euro auf.
Tele Columbus gewinnt mehr Internetkunden. Doch der Umsatz sinkt, die Verluste verdoppeln sich fast, aber Firmenchef Timm Degenhardt bleibt optimistisch.
Noch bis zum 21. November läuft die Beratung über die Endgerätefreiheit in Europa. Doch die Europäischen Regulierungsstellen sind auch offen für die Interessen der Netzbetreiber, und die sind für Routerzwang.
Die Kabelnetzbetreiberbranche will 10G oder 10 Gigabit Full Duplex DOCSIS (10g FDX) erreichen. Das werde nicht ganz einfach, geben Tele Columbus und Vodafone zu, sei aber zu schaffen. Mit mehr Glasfaser.
Vodafone will durch Bündelprodukte günstiger werden. Derzeit steigen nach Unternehmensangaben pro Tag bis zu 1.000 Kunden von DSL auf das Kabelnetz um.
Die Fritzbox 6591 Cable für den Einsatz in Gigabit-Kabelnetzen ist seit Mai im Handel erhältlich. Wir haben getestet, wie schnell Vodafone mit Docsis 3.1 tatsächlich Daten überträgt und ob sich der Umstieg auf einen schnellen Router lohnt.
Telefónica hat eine Kooperation mit Tele Columbus geschlossen, was dem Kabelnetzbetreiber guttun sollte. Damit will der Anbieter seinen Rückzug aus einem eigenen Festnetz ausgleichen.
Rocket Internet kauft große Anteile von Tele Columbus. Zuletzt sicherte sich ein anderer Großaktionär, United Internet, die Kontrolle über den Aufsichtsrat.
Die Netzbetreiber erklären auf europäischer Ebene weiter, dass Routerfreiheit die Sicherheit bedroht. Doch es gibt dazu kaum Fallzahlen bei der zuständigen Bundesnetzagentur.
Der Plan des milliardenschweren Kabelkonzernführers John Malone, UPC für 5,6 Milliarden Euro zu verkaufen, ist gescheitert. Olaf Swantee, Chief Executive Officer von Sunrise, sagte am Dienstag, der Deal sei "tot".
Bei Vodafone gibt es das halbe Gigabit nun für mehr Haushalte. Um die Kapazität auch wirklich bieten zu können, kommt GigaHFC von Giax für schnellere Nodesplits (virtuelle Segmentierung) zum Einsatz.
Die Wohnungsbaugesellschaften installieren gern selbst Glasfaser in ihren Neubauten. Doch das wird von der Deutschen Telekom und Vodafone nicht gern gesehen - und nicht genutzt.
Bei UPC wird noch in diesem Monat 1 GBit/s im gesamten Netz angeboten, was in Deutschland noch keiner aus der Kabelnetz-Branche geschafft hat. Auch Sunrise baut sein 5G-Angebot als Glasfaser-Ersatz aus.
Glasfaser an den Masten sei die einzige Möglichkeit, die Ausbauziele der Bundesregierung noch zu erfüllen. Kleinere Firmen sind von einem Vorstoß von Bundeskanzleramtsminister Helge Braun begeistert. Doch das hat auch Nachteile.
Indem das ONT als Teil des Netzes umdefiniert wird, interpretiert der Buglas die Endgerätefreiheit um. Damit sei man nicht gegen die Freiheit, weil nach dem ONT jeder anschließen könne, was er wolle.
Mehrere Netzbetreiber ignorieren die Endgerätefreiheit beim Glasfasermodem. Das kostet die Nutzer 8,5 Millionen Euro für Energie im Jahr. Die Bundesnetzagentur ist über den Verstoß gegen die Routerfreiheit informiert.
Anders als im Gesetz festgelegt, ist das Glasfasermodem (ONT) für Ewe der Netzanschlusspunkt. Der Kunde hat keine Endgerätefreiheit. Die ankommenden Signale des Glasfasernetzes werden im ONT in elektrische Signale gewandelt.
Sercomm hat ein neues Kabelmodem vorgestellt, das künftige Docsis-3.1-Datenraten bieten kann. Der Standard kann bald so hohe Datenraten im Kabelnetz liefern.
Vodafone will die Kunden von Unitymedia vor allen für sein LTE-Netz gewinnen. Die ersten 100.000 Kunden erhalten für ein Jahr gratis mobiles Internet und den WLAN Router R218.
United Internet setzt den bestehenden Aufsichtsrat bei Tele Columbus komplett ab und etabliert seine eigenen Vertreter, bei denen die Unabhängigkeit hinterfragt wurde. Bei Tele Columbus wachsen Verluste und Verschuldung bei sinkenden Kundenzahlen.
Vodafone streitet sich mit der Bundesnetzagentur, ob die Routerfreiheit in Glasfasernetzen auch für das Glasfasermodem (ONT) gilt. Doch die Behörde stellt klar: Die Gesetzeslage ist eindeutig. Allerdings fehlen Produkte.
Für Vodafone ist die Routerfreiheit noch lange nicht akzeptabel. Aus einer Expertengruppe bei der Bundesnetzagentur kommt Kritik an dem größten Kabelnetzbetreiber.
Cisco beliefert Kabelnetzbetreiber wie Vodafone, Unitymedia oder Tele Columbus mit Docsis 3.1. Die Technik hält ihr Versprechen, wenn der Netzbetreiber nicht zu gierig wird und die Nodes überbucht.
Freenet ist mit der Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz nicht einverstanden. Eine Kapitalerhöhung will das deutsche Unternehmen blockieren. UPC reagiert stark verärgert.