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Sunrise: Freenet will UPC-Milliardenübernahme nicht zulassen

Freenet ist mit der Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz nicht einverstanden. Eine Kapitalerhöhung will das deutsche Unternehmen blockieren. UPC reagiert stark verärgert.

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Freenet-Firmensitz
Freenet-Firmensitz (Bild: Freenet)

Der Mobilfunkbetreiber Sunrise Communication will wegen des Widerstands seines deutschen Großaktionärs Freenet die Finanzierung der Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz ändern. Das gab das Unternehmen am 22. August 2019 bekannt. Das Volumen der Kapitalerhöhung könnte geringer als die ursprünglich geplanten 4,1 Milliarden Franken ausfallen. Stattdessen könnte die Verschuldung gesteigert werden.

Sunrise greift Freenet scharf an

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"Sunrise sieht Freenet von seinen eigenen kurzfristigen finanziellen Zwängen und selbstbestimmten Zielen angetrieben, die es auf Kosten von Sunrise und seiner Aktionäre einlösen will", sagte Sunrise laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters und fügte hinzu, der Vorstand werde Freenet nun von seinen künftigen Überlegungen ausschließen.

Sunrise, der Schweizer Netzbetreiber, will UPC, die TV-Kabelnetztochter von Liberty Global in dem Land, für 6,3 Milliarden Franken (5,6 Milliarden Euro) kaufen. Größter Aktionär von Sunrise ist Freenet.

Freenet hatte am 16. August 2019 erklärt, im Zusammenhang mit der Übernahme von UPC Schweiz gegen die Kapitalerhöhung zu stimmen. "Sunrise ist nach wie vor davon überzeugt, dass die Übernahme von UPC Schweiz eine stärkere und wertvollere Sunrise schafft, die von einer überzeugenden strategischen Logik profitiert", erklärte der zweitgrößte Schweizer Mobilfunker zum Kauf des größten Kabelnetzbetreibers des Landes.

Freenet besitzt 24,5 Prozent der Anteile an Sunrise. Dies ist nicht genug, um die Kapitalerhöhung zu verhindern, für die eine einfache Mehrheit ausreichend ist. Da jedoch viele Aktionäre nicht auf der Generalversammlung sein werden, kann Freenet hier großen Einfluss ausüben.

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