Kabelnetz: Tele Columbus verliert weiter Nutzer

Tele Columbus gelingt im zweiten Quartal eine Umsatzsteigerung. Doch der Endkundenrückgang kann weiter nicht gestoppt werden.

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Werbung von Pÿur im Land Brandenburg
Werbung von Pÿur im Land Brandenburg (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Tele Columbus (Pÿur) hat im zweiten Quartal erneut Endkunden verloren. Wie der Kabelnetzbetreiber bekanntgab, belieferte das Unternehmen Ende Juni 2019 rund 2,30 Millionen Kunden, was einem Rückgang um 4.000 im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Davon entfielen 2,26 Millionen auf Kabelfernsehen, wo der drittgrößte Kabelnetzbetreiber 11.000 Nutzer verloren hat.

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Bei Premium-TV-Diensten kündigten 1.500 Nutzer, bei den Internetzugängen gelang Pÿur eine leichte Steigerung um 1.800 auf 577.000. Hier bietet Pÿur derzeit eine Datenübertragungsrate von bis zu 1.000 MBit/s im Download und bis zu 50 MBit/s Upload für monatlich 5 Euro für Neukunden. Der Sonderpreis gilt aber nur für sechs Monate, danach kostet der Zugang 88 Euro. Bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten beträgt der Preis damit 67,25 Euro. Eine Fritzbox 6591 ist inklusive.

Zum 30. Juni 2019 meldete Tele Columbus rund 3,4 Millionen angeschlossene Haushalte. Die Anzahl der rückkanalfähigen Haushalte am eigenen Netz stieg um 9.000 im Vergleich zum Vorquartal auf 2,34 Millionen. Dies entspricht einem Anteil von 69 Prozent. Damit sind weiterhin 31 Prozent der Haushalte nicht rückkanalfähig, was bedeutet, dass hier kein Internet oder Telefonie angeboten werden kann. Ein nicht rückkanalfähiges Kabelnetz transportiert nur Fernsehsignale vom Sender in die Wohnungen. Laut Unternehmensangaben eignen sich nicht alle angeschlossenen Haushalte dafür, rückkanalfähig erschlossen zu werden.

Die Umsätze im zweiten Quartal stiegen um 8,4 Prozent auf 126,3 Millionen Euro. Das sogenannte normalisierte EBITDA wuchs um 10,9 Prozent im Jahresvergleich auf 58,4 Millionen Euro. Angaben zu Gewinn oder Verlust wurden nicht gemacht.

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