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Nodesplits: Vodafone bietet 500 MBit/s für 20 Millionen Haushalte

Bei Vodafone gibt es das halbe Gigabit nun für mehr Haushalte. Um die Kapazität auch wirklich bieten zu können, kommt GigaHFC von Giax für schnellere Nodesplits (virtuelle Segmentierung) zum Einsatz.

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WISI MK-Koaxialkabel
WISI MK-Koaxialkabel (Bild: Wisi)

Vodafone Deutschland hat innerhalb von einem Jahr die Zahl der Haushalte verdoppelt, die im Kabelnetz eine Datenübertragungsrate von 500 Megabit pro Sekunde nutzen können. Das gab das Unternehmen am 2. Oktober 2019 bekannt. Neu hinzugekommen sind die Kabelnetze in 20 Städten und Gemeinden, darunter Reinbek, Glinde und Wentorf in Schleswig-Holstein sowie Spremberg und Cottbus in Brandenburg.

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Zudem wird das Kabelnetz in kleinere Cluster (Segmente) unterteilt, um in stark nachgefragten Netzsegmenten notwendige Kapazitätssteigerungen vornehmen zu können. Mit GigaHFC führt Vodafone dabei eine neue Form der Segmentierung ein. Diese Netzaufrüstung hat im April 2019 begonnen. Das deutsche Unternehmen Giax hat die GigaHFC-Technik entwickelt, mit der in nur wenigen Tagen Netzsegmentierungen (Nodesplits) möglich sein sollen. Dafür werden in den Kabelkopfstellen (CMTS) neue Technologien eingebaut, anschließend mehr als 100.000 Verstärkerpunkte (VrP) und mehrere Tausend Fibernodes (FN) erweitert.

Der Austausch der Bauteile, die Etablierung einer ethernetbasierenden Signalübertragung und die Einführung einer neuen Modem- und Switch-Technologie in Verbindung mit Software-Anpassungen ermöglichen die TV- und Internet-Signale auf den Kabelnetzverbindungen zwischen ausgewählten Fibernodes im Frequenzspektrum von 1 Gigahertz bis 3,5 Gigahertz "quasi Huckepack" weiterzusenden. An den Kabelverzweigern endet die neue ethernetbasierende Übertragung und das Gigahertz-Signal wird in den Standardfrequenzbereich des Kabelnetzes von 5 bis 862 Megahertz rückumgesetzt. Von dort werden die digitalen Signale für Internet, Telefonie und Fernsehen noch einmal verstärkt und dann zu den Hausübergabepunkten für die Netzebene 4 weitergeleitet.

Vodafone versorgt nach eigenen Angaben bereits 10,9 Millionen Haushalte mit Docsis 3.1 mit Datenraten von 1 Gigabit pro Sekunde. Mit dem halben Gigabit surfen 20,8 Millionen Haushalte, 22,7 Millionen Haushalte können 400 MBit/s buchen.

Bis 2022 möchte Vodafone über 25 Millionen Haushalte in Deutschland mit Gigabitzugängen versorgen. Dafür setzt der Netzbetreiber auf einen Mix aus bestehenden Kabel- und neuen Glasfasernetzen.

Im Rahmen der Analogabschaltung bringt Vodafone gerade in allen Bundesländern den Kabelnetzstandard DOCSIS 3.1 in sein Netz. Bagger und Tiefbauspezialisten seien im Einsatz, um zusätzliche Leitungen zu verlegen. In den vergangenen drei Jahren sei in 325 Städten die Kapazität und Geschwindigkeit des Netzes gesteigert worden. Dabei hat Vodafone die Zahl seiner Nodes um rund 40 Prozent auf jetzt weit über 8.000 gesteigert.

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Mimimimimi 09. Okt 2019

Vielleicht solltest du den Artikel mal lesen. Es geht ja genau darum, dass man virtuelle...

LinuxMcBook 05. Okt 2019

Das hört sich irgendwie so an, als ob du Mieter seist und jetzt einen kostenlosen...

LinuxMcBook 05. Okt 2019

Die schlägst den von Cloudflare vor oder? Wer die Google und 1.1.1.1 nutzt? Jeder, der...

Varnica 04. Okt 2019

Klingt ja wirklich spannend.

Varnica 04. Okt 2019

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