Deutsche Glasfaser: Keine "Kupfergeschwindigkeiten auf Glasfaser anbieten"

Gigabit-Zugänge sollen für den Kunden auch "erlebbar" sein. Marktführer Deutsche Glasfaser fordert, hohe Datenraten auch eindeutig für den Kunden anzubieten.

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(v.r.n.l,. Uwe Nickl (Chef Deutsche Glasfaser)  Martin Witt (Präsident des VATM), Christoph Clément (Vodafone), Jürgen Grützner, Geschäftsführer VATM
(v.r.n.l,. Uwe Nickl (Chef Deutsche Glasfaser) Martin Witt (Präsident des VATM), Christoph Clément (Vodafone), Jürgen Grützner, Geschäftsführer VATM (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die hohe Datenübertagungsrate bei Glasfaser und HFC (Hybrid Fiber Coax) soll für den Kunden auch "erlebbar" sein. Das sagte Deutsche-Glasfaser-Chef Uwe Nickl am 5. Juni 2019 auf der Branchenmesse Anga Com in Köln: "Es ergibt keinen Sinn, Kupfergeschwindigkeiten auf Glasfaser anzubieten." Für gigabitfähige Netze müssten Produkte geschaffen werden.

Doch nur ein Teil der vorhandenen Gigabit-Anschlüsse wird von den Kunden auch genutzt. Um die Take-up-Rate zu verbessern seien Anschluss- oder Endkunden-Voucher sinnvoll, erklärte Nickl. Die Deutsche Glasfaser hatte im Mai den 500.000sten Glasfaseranschluss (Homes Passed) gebaut. Damit erreichte der Netzbetreiber knapp 300.000 Vertragskunden und den Spitzenplatz unter den FTTH-Anbietern in Deutschland.

Mit Nano Trenching seien beim Verlegen 500 Meter am Tag zu erreichen. Mit herkömmlichen Techniken seien es weit weniger.

Vodafone zufrieden mit Zuspruch bei Gigabit

Christoph Clément, Mitglied der Geschäftsleitung bei Vodafone Deutschland und im Präsidium des VATM (Verband für Telekommunikation und Mehrwertdienste), sagte, dass bereits 9,2 Millionen Kabelnetzzugänge auf 1 GBit/s aufgerüstet wurden. "Dagegen rüstet die Telekom im Schneckentempo auf. Wenn uns die Übernahme von Unitymedia erlaubt wird, kommt die Telekom unter Druck, schneller Glasfaser auszubauen. Das tut dem Standort Deutschland gut."

Auch das Hochrüsten auf 10G "wird auf Sicht kommen". Mit der Take-up-Rate bei Gigabit-Zugängen sei Vodafone sehr zufrieden. Das Koaxialkabelnetz sei auch im ländlichen Raum zu einem Drittel vertreten. Angaben dazu, für wie viele Neukunden Vodafone sein Kabelnetz ausgebaut habe, machte Clément auf Nachfrage jedoch nicht. Auch dazu, wie viele Bestandkunden auf Gigabit wechseln würden, hatte Clément keine Angaben.

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mapet 13. Jun 2019

Ich weiss, ich habe doch auch gar nichts anderes geschrieben, oder? ;)

Faksimile 07. Jun 2019

Gut beschrieben. Im WAN arbeiten aber wie im LAN fühlen ... Das ist auch einer der...

Faksimile 07. Jun 2019

Warum überhaupt Internet?

 06. Jun 2019

Die POPs sind schnell genug angebunden. Es wird so viel eingebaut wie nötig ist, um die...



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