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Wohnungswirtschaft: Telekom und Vodafone wollen keine fremde Glasfaser

Die Wohnungsbaugesellschaften installieren gern selbst Glasfaser in ihren Neubauten. Doch das wird von der Deutschen Telekom und Vodafone nicht gern gesehen - und nicht genutzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau durch die Wohnungsbaukonzerne
Netzausbau durch die Wohnungsbaukonzerne (Bild: GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen)

Der Wohnungswirtschaft gelingt es nicht, ihre selbst aufgebauten Glasfasernetze an die großen Betreiber zu vermieten. Das sagte Claus Wedemeier, Referatsleiter Digitalisierung beim GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen am 24. September 2019 auf dem auf dem FRK Breitbandkongress in Leipzig: "In fast allen Fällen haben sich Vodafone und die Deutsche Telekom geweigert, Glasfaser der Wohnungsgesellschaften zu nutzen."

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Eine eigene Glasfaserinfrastruktur aufzusetzen "klappt nicht so, es finden sich keine Anbieter, die das auch nutzen", erklärte Wedemeier. Die Mitnutzung, die die großen Betreiber von anderen verlangten, praktizierten sie selbst nicht.

Er erwartet jedoch, dass sich das künftig ändern werde, weil auch Telekom und Vodafone sich öffnen müssten.

Besonders die Telekom hatte wiederholt erklärt, dass der Ausbau eines Glasfasernetzes bis in die Häuser ein Gemeinschaftswerk sein müsse. Im Festnetz gewinne Glasfaser weiter an Bedeutung. "Neue Zeiten brauchen auch neue Antworten", hatte Deutsche-Telekom-Chef Tim Höttges am 28. März 2019 auf der Hauptversammlung des Konzerns in Bonn gesagt. Kooperationen mit Wettbewerbern seien nun fester Teil der Ausbaustrategie. "Wer 40 Prozent Marktanteil hat, kann nicht 100 Prozent Netz bauen."

Erste Berliner Wohnungsbaugesellschaften machen Ausschreibungen für den Netzausbau nur noch für Glasfaser, hatte der Redner noch im Vorjahr gesagt. Ohne Glasfaser anzubieten, brauchen sich Firmen bei Wohnungsbaukonzernen kaum noch bewerben. Ein Beispiel für Glasfaserausbau durch die Wohnungswirtschaft sei das städtische Wohnungsunternehmen SAGA, das angekündigt hatte, in den nächsten zwei Jahren 130.000 Wohnungen direkt mit FTTH (Fibre To The Home) zu versorgen. Zudem will SAGA in seinen Außenanlagen WLAN-Hotspots einrichten.

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Mimimimimi 27. Sep 2019

Spricht da jemand von? Nein. Dennoch kann man jeden ISP dazu zwingen gewisse...

j0hnd0e 26. Sep 2019

Leute wie du, die allen erzählen, dass es unmöglich ist. Internet Engineering Task Force...

bombinho 25. Sep 2019

Korrekt, die Zeiger stehen in die richtige Richtung. Genaugenommen halte ich den...

Faksimile 25. Sep 2019

Dann muss das TKG dahingegen eine verpflichtende Bestimmung bekommen.

bombinho 25. Sep 2019

Bei groesseren Firmen wird man sicher dieses Problem haben und damit umgehen. Allerdings...


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