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100 KBit/s statt 100 MBit/s: Kabel Deutschland drosselt Filesharing-Nutzung

Auf 100 KBit/s im Download drosselt Kabel Deutschland ab jetzt die Nutzung, wenn Kunden pro Tag ein Datenvolumen von 10 GByte überschreiten. Die Drosselung des Kabelnetzbetreibers, der Internetzugänge mit 100 MBit/s anbietet, richtet sich ausschließlich gegen Filesharing-Nutzer.

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Bauarbeiten zum Kabelnetzausbau
Bauarbeiten zum Kabelnetzausbau (Bild: Kabel Deutschland)

Kabel Deutschland hat seine allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geändert und sieht eine Drosselung für Filesharing-Anwender vor, die pro Tag über 10 GByte herunterladen. Sie werden auf 100 KBit/s gedrosselt. Die Änderung gilt für alle Kunden, die seit Mai 2012 Neukunden bei Kabel Deutschland sind oder ihren Vertrag seit Mai verlängert haben.

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In den Vertragsbedingungen heißt es: "Lädt ein Kunde an einem Kalendertag ein Gesamtdatenvolumen von mehr als 10 GByte herunter, kann Kabel Deutschland die ihm zur Verfügung stehende Übertragungsgeschwindigkeit ausschließlich für Filesharing-Anwendungen bis zum Ablauf desselben Tages auf 100 KBit/s für den Downstream begrenzen." Kabel Deutschland behält sich sogar vor, die Maßnahmen noch weiter anzupassen, wenn "dies aus technischen Gründen oder auf Grund neuer Dienste und derzeit noch nicht absehbarem Nutzungsverhalten erforderlich" wird.

Andere Anwendungen seien davon nicht betroffen und blieben unverändert nutzbar.

Um die Filesharing-Nutzung zu identifizieren, würde "an den Knotenpunkten des Breitbandkabelnetzes (...) automatisch Gesamtverkehrsvolumenmessungen durchgeführt".

Eine Kabel-Deutschland-Sprecherin erklärte Golem.de: "Derzeit wird diese Regelung für Filesharing erst ab Erreichen eines Gesamtdownloadvolumens von 60 GByte pro Tag durchgeführt. Wir behalten uns vor, die tägliche Downloadmenge für Filesharing - wie in den aktuellen AGBs beschrieben - gegebenenfalls künftig auf 10 GB festzusetzen. Aktuell sind so bei Kabel Deutschland nur circa 0,1 Prozent der Kunden von den beschriebenen Maßnahmen bei Filesharing-Anwendungen betroffen. Im Gegenzug profitieren circa 99,9 Prozent der Kunden von einer hohen Servicequalität und -sicherheit."

Über die neuen AGB hatte zuerst das Online-Magazin Teltarif.de berichtet.



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