UPC: Kein Verkauf der Liberty-Global-Tochter in der Schweiz

Der Plan des milliardenschweren Kabelkonzernführers John Malone, UPC für 5,6 Milliarden Euro zu verkaufen, ist gescheitert. Olaf Swantee, Chief Executive Officer von Sunrise, sagte am Dienstag, der Deal sei "tot".

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Technik bei UPC
Technik bei UPC (Bild: UPC)

Einen Tag vor der außerordentlichen Generalversammlung (AGV) haben das Management und der Verwaltungsrat von Sunrise die Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC abgesagt. Peter Kurer, Präsident des Verwaltungsrates von Sunrise, erklärte am 22. Oktober 2019: "Wir bedauern die Annullierung der AGV. Wir haben viel Zeit in die Gespräche mit unseren Aktionären investiert und sind weiterhin von den strategischen und finanziellen Gründen der Übernahme überzeugt."

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Auf der Generalversammlung im Hallenstadion von Zürich hätten die Sunrise-Aktionäre einer Kapitalerhöhung von 2,8 Milliarden Franken zustimmen sollen, um den Ende Februar angekündigten Kauf von UPC für 6,3 Milliarden Franken (5,6 Milliarden Euro) mitzufinanzieren.

Größter Aktionär von Sunrise ist mit 24,5 Prozent die deutsche Freenet. Freenet hatte am 16. August 2019 erklärt, im Zusammenhang mit der Übernahme von UPC Schweiz, einer TV-Kabelnetztochter von Liberty Global, gegen die Kapitalerhöhung zu stimmen. Auch der aktivistische Investor Active Ownership Capital (AOC) und der Stimmrechtsberater ISS wollten die Übernahme von UPC durch den Mobilfunkanbieter verhindern.

Der Sunrise-Verwaltungsrat erklärte nun, dass eine deutliche Mehrheit der registrierten Aktionäre die Transaktion abgelehnt hätte.

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Der zweitgrößte Schweizer Mobilfunker hätte sich mit dem Kauf des größten Kabelnetzbetreibers des Landes im Wettbewerb mit der Swisscom stärken können. UPC und Sunrise kaufen bisher Vorleistungen von Swisscom.

Freenet hatte ursprünglich das Zusammengehen unterstützt, indem die "industrielle Logik" anerkannt wurde, jedoch die Finanzierung kritisiert. Erst Mitte August wandte man sich komplett gegen die Übernahme. Freenet hatte wohl nicht das Geld, um die Kapitalerhöhung mitzumachen, was eine Verwässerung ihrer Anteile bedeutet hätte.

UPC Switzerland ist Liberty Globals leistungsschwächste Landestochter. Malone könnte versuchen, einen anderen Partner zu finden - Salt, der vom französischen Milliardär Xavier Niel kontrollierte Mobilfunkbetreiber, ist ein potenzieller Kandidat.

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