Podcast Besser Wissen : Wie messen wir Entfernungen im Weltraum?


Seit mehr als 17.600 Tagen ist die Raumsonde Voyager 1(öffnet im neuen Fenster) im All unterwegs. Sie verließ unser Sonnensystem im Jahr 2012 als erstes menschengeschaffenes Objekt. Auch wenn Voyager mit rund 61.000 km/h recht schnell unterwegs zu sein scheint, ist sie noch weit davon entfernt, den nächsten Stern zu erreichen.
Nach heutiger Rechnung könnte sie in 40.000 Jahren den roten Zwerg Gliese 445(öffnet im neuen Fenster) passieren, der sich mit hoher Geschwindigkeit auf sie (und damit auch die Erde) zubewegt. Als roter Zwerg(öffnet im neuen Fenster) wird der Stern deshalb bezeichnet, weil er eher im roten Spektrum leuchtet(öffnet im neuen Fenster) , wohingegen unsere Sonne als gelber Zwerg(öffnet im neuen Fenster) gilt.
Bei der Lenkung der Voyager lag es nahe, diese Richtung einzuschlagen, weil um Gliese 445, wie in unserem Sonnensystem, eine habitable Zone existieren könnte, in der eventuell Leben möglich wäre. Allerdings wurden bislang noch keine Anzeichen für Planeten dort entdeckt.
Sollte doch eine außerirdische Zivilisation die Sonde entdecken, könnte sie sich eine Schallplatte(öffnet im neuen Fenster) anhören, auf der auch Bilder binärcodiert sind.
Wie die Menschen vor dem Raumfahrtzeitalter Entfernungen im All errechnet haben, und was das mit dem Urknall zu tun hat, besprechen wir im Podcast mit dem Astrophysiker Martin Wendt.
Shownotes:
Tycho Brahe(öffnet im neuen Fenster)
Johannes Kepler(öffnet im neuen Fenster)
Isaac Newton(öffnet im neuen Fenster)
Kants Kritik der reinen Vernunft(öffnet im neuen Fenster)
Nachrichten von den Sternen(öffnet im neuen Fenster)
Bücher:
Die ersten drei Minuten : der Ursprung des Universums(öffnet im neuen Fenster)
Grundkurs Astrophysik(öffnet im neuen Fenster)
Medientechnisches Wissen mit einem Beitrag von Martin Wendt(öffnet im neuen Fenster)
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