Sercomm: Kabelmodem für bis zu 2,5 GBit/s vorgestellt
Sercomm hat ein Docsis-3.1-Kabelmodem vorgestellt, das eine Datenrate von 2,5 GBit/s im Ethernet bereitstellen kann. Das gab der taiwanische Hersteller am 2. September 2019 bekannt. Das Sercomm ES2251 hat die Cablelabs-Zertifizierung(öffnet im neuen Fenster) (Wave 126) erhalten.
Es bietet zwei Voice-Ports, Packetcable 2.0 Support, konfigurierbaren Low/High Split (5-45 MHz/5-204 MHz), Speed Test Client (iPerf3), TR-069 und SNMP-Management (Simple Network Management Protocol).
Sercomm habe beachtliche Ressourcen für die Entwicklung bereitgestellt, sagte Derek Elder, President von Sercomm Technology, der US-Tochtergesellschaft des Unternehmens.
Sercomm tritt in Deutschland vor allem als OEM-Hersteller von Endgeräten wie einem Speedport Router der Deutschen Telekom auf. Sercomm soll als Produzent von Router-Chips für die Lücke verantwortlich sein, die neben Netgear auch Linksys, Cisco und Diamond betraf. Cisco stellte Ende Januar 2014 einen Patch für zwei der drei betroffenen Modelle bereit. Die Sicherheitslücke ermöglichte es, per Script Befehle auf dem Router auszuführen und so unter anderem an die Konfigurationsdaten und Passwörter zu gelangen.
Die maximale Datenübertragungsrate, die Kabelnetzbetreiber derzeit in Deutschland anbieten, sind 1 GBit/s. Docsis 3.1 ist jedoch in der Lage, künftig weit höhere Datenraten zu liefern. Full Duplex als Ergänzung zu Docsis 3.1 kommt in einigen Jahren.
Die nächste Chipgeneration werde 10G unterstützen, sagte Robert Ferreira, General Manager für Intels Connected Home Strategy and Technology Office im Juni 2019. "Wir kriegen die Netze nicht nur kosteneffektiv auf 10G, sondern auch darüber hinaus. 25G ist der nächste Schritt." Man habe mit 10G genug Tests gemacht, um zu wissen, dass es funktioniert.
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