Cisco: Wenn Docsis 3.1 kein Gigabit liefert, ist der Node zu voll

Cisco beliefert Kabelnetzbetreiber wie Vodafone, Unitymedia oder Tele Columbus mit Docsis 3.1. Die Technik hält ihr Versprechen, wenn der Netzbetreiber nicht zu gierig wird und die Nodes überbucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Docsis 3.1 Ausrüstung von Cisco
Docsis 3.1 Ausrüstung von Cisco (Bild: Cisco)

Der US-Konzern Cisco rüstet Kabelnetzbetreiber in Deutschland und Europa derzeit mit Docsis-3.1-Technik aus. Das berichtete John Chapman, Chief Technology Officer und Cable Cisco Fellow, im Gespräch mit Golem.de. Namen nannte Chapman jedoch nicht.

Stellenmarkt
  1. Kaufmännischer Mitarbeiter 1st Level Support (m/w/d)
    Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. Trainee im Bereich Projektkoordination Strategie m/w/d
    Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg
Detailsuche

Docsis 3.1 werde auch in den USA "von allen großen Kabelanbietern eingesetzt. Wir haben zurzeit keine aktuellen Zahlen über den Deckungsgrad, auf den sich Docsis 3.1 erstreckt", sagte Chapman.

Praktisch alle Kabel/MSO (Multiple System Operator) investierten aktiv in Docsis 3.1 und implementierten den Kabelnetzstandard. Die Rückwärtskompatibilität zu Docsis 3.0 mache es schwierig einzuschätzen, wie viele Teilnehmer nach Docsis 3.1 migriert hätten. Die meisten MSOs arbeiteten nach dem Modell "wenn es nicht kaputt ist, repariere es nicht", so dass sie keinen Anreiz hätten, Docsis-3.0-CPEs (Customer Premises Equipment) auszutauschen, wenn ihre Kunden derzeit zufrieden seien. Cisco habe keine aktuellen Zahlen, wie viele Gesamtteilnehmer Docsis 3.0 und Docsis 3.1 haben.

"Docsis 3.1 hält sein Versprechen, den Kabelkunden Gigabit-Service zur Verfügung zu stellen. Der Rest ist abhängig vom Betreiber und wie dieser sein Netzwerk verwaltet", betonte Chapman.

Golem Karrierewelt
  1. Deep Dive: Data Governance Fundamentals: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.02.2023, Virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    17.-19.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Im Idealfall hätten die Service-Abonnenten die Gigabit-Marke erreicht. "Andere beklagen sich jedoch, dass sie nur einen Bruchteil dieser angekündigten und beworbenen Geschwindigkeit erreichen können", sagte Chapman. Je nachdem, wie der Dienstanbieter sein Netzwerk aufgebaut habe, könne es zu Leistungseinbußen während der Stoßzeiten kommen. "Ein traditionelles Kabelnetz basiert teilweise auf Überbuchung (Oversubscription) und statistischen Modellen zur Zuordnung von Teilnehmeranschlüssen zu Servicegruppen", sagte er zu der Verfügbarkeit der Datenrate in den Nodes. Kabelbetreiber seien "natürlich nicht immer perfekt in ihrer Modellierung und Kapazitätsplanung".

Die Nutzer von 1-GBit/s-Zugängen im Kabelnetz mit Docsis 3.1 sind zufrieden mit der gebotenen Leistung. Das ergab eine kleine Umfrage unter Lesern von Golem.de bei Facebook und Twitter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


B 22. Jun 2022

Bei der Telekom kommt auf jeden Fall dass raus was die Leitung kann. Bei Vodafone kamen...

senf.dazu 14. Nov 2019

mit FTTH (von DG) sieht's besser aus - von versprochenen 400/200 gibts zu jeder Tages...

LinuxMcBook 29. Aug 2019

Und welcher Kabelanbieter soll das sein?

netzwerkadmin 27. Aug 2019

RTFM aka "man route" oder "man ip" Das Modem hat in der Regel eine andere IP als dein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ladeinfrastruktur
So sollen 15 Millionen E-Autos ans Netz kommen

In mehreren Feldversuchen hat Netze BW die Elektrifizierung von Straßen und Tiefgaragen getestet. Die Ergebnisse könnten anderen Netzbetreibern als Vorlage dienen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Ladeinfrastruktur: So sollen 15 Millionen E-Autos ans Netz kommen
Artikel
  1. Entlassungen bei Tech-Unternehmen: Welche Branchen zurzeit am stärksten betroffen sind
    Entlassungen bei Tech-Unternehmen
    Welche Branchen zurzeit am stärksten betroffen sind

    Das Jahr ist von Massenentlassungen bei Tech-Unternehmen geprägt. Wir haben per Open Data analysiert, welche Branchen das besonders betrifft.
    Von Felix Uelsmann

  2. Mydlink Home: D-Link macht Smart-Home-Geräte unbrauchbar
    Mydlink Home
    D-Link macht Smart-Home-Geräte unbrauchbar

    D-Link wird in Kürze alle Clouddienste für eine Reihe verschiedener Smart-Home-Geräte einstellen und diese quasi unbrauchbar machen.

  3. Jetzt 50 Prozent bei IT-Workshops sparen!
     
    Jetzt 50 Prozent bei IT-Workshops sparen!

    Nur noch bis Mittwoch: Workshops, E-Learning-Kurse, Coachings und vieles mehr zum halben Preis! Jetzt zuschlagen und den Preisvorteil nutzen!
    Sponsored Post von Golem Karrierewelt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ • Palit RTX 4080 1.499€ • Astro A50 Gaming-Headset PS4/PS5/PC günstiger • Gigabyte RX 6900 XT 799€ • Thrustmaster Flight Sticks günstiger [Werbung]
    •  /