FTTH: Huawei rät Kabelnetzbetreibern zu Glasfaser

Wenn sich Glasfaser günstig ausrollen lasse, ist es laut Huaweis Europa-Technikchef besser als Docsis 3.1. Der Ausrüster hat in China viel Erfahrung mit FTTH.

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Mads Arnbjoern Rasmussen, Chief Technology Officer von Huawei Europe
Mads Arnbjoern Rasmussen, Chief Technology Officer von Huawei Europe (Bild: Huawei)

Auch Kabelnetzbetreiber sollen prüfen, statt Docsis 3.1 auf Glasfaser bis ins Haus zu setzen. Das sagte Mads Arnbjoern Rasmussen, Chief Technology Officer von Huawei Europe, Golem.de. "Unsere Kernbotschaft ist, dass immer mehr Multiple System Operators (MSOs) Glasfaser nicht nur für ihre Netzwerkerweiterung, sondern jetzt auch als Alternative zum Upgrade ihrer Kabelnetzwerke auf Docsis 3.1 in Betracht ziehen."

Doch in einigen Ländern ist die Bereitstellung von Glasfasern im Vergleich zur Aufrüstung des Kabels auf Docsis 3.1 immer noch eine recht hohe Investition. In diesen Ländern ist laut Rasmussen die Aufrüstung des Kabelnetzes mit dem neuen Standard immer noch sinnvoll.

In anderen Ländern gebe es jedoch "möglicherweise kostengünstigere Möglichkeiten zur Bereitstellung von Glasfasern - auf Masten, anstatt mit Tiefbau, oder Sie verfügen möglicherweise über eine schlechte Dokumentation der Kabelinfrastruktur. In solchen Fällen ist es sinnvoller, ein neues Glasfasernetz aufzubauen, als das Kabelnetz auf Docsis 3.1 zu aktualisieren".

Neue Cloud-basierte Dienste wie Cloud-VR benötigten zudem eine hohe Gigabit-Datenrate, was die Nachfrage nach Glasfaser weiter ansteigen lasse.

Auf der Branchenmesse Anga Com in Köln zeigte Huawei in dieser Woche eine End-To-End-FTTH-Ausrüstung für Kabelnetzbetreiber, die mit dem Rollout von Glasfasern beginnen wollen. Es umfasst die Glasfaser, die optische Ausrüstung in den Kopfstellen, die Customer Premises Equipment (CPE) für Glasfaser, das für Video optimierte GBit/s-WLAN und das integrierte Managementsystem für Netzwerk und CPEs.

Huawei habe "den weltweit größten Marktanteil bei dieser Art von Geräten - zum Teil deswegen, weil FTTH in China ein riesiges Volumen hat", sagte Rasmussen.

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