UPC: Schweizer Mobilfunkbetreiber Sunrise kauft ein Kabelnetz

In der Schweiz entsteht durch den Zusammenschluss des zweitgrößten Telekommunikationsbetreibers mit dem größten Kabelnetzbetreiber des Landes ein konvergentes Netzwerk. Größter Aktionär von Sunrise ist das deutsche Unternehmen Freenet.

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Sunrise-Chef Olaf Swantee (l.) auf dem MWC 2019
Sunrise-Chef Olaf Swantee (l.) auf dem MWC 2019 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Sunrise, der Schweizer Netzbetreiber, kauft UPC, die TV-Kabelnetztochter von Liberty Global in dem Land. Das gab das Unternehmen bekannt. Der Kaufpreis beträgt 6,3 Milliarden Franken (5,6 Milliarden Euro). Größter Aktionär von Sunrise ist Freenet. Über die Verhandlungen wurde schon zuvor berichtet.

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Der zweitgrößte Schweizer Mobilfunker kauft damit den größten Kabelnetzbetreiber des Landes und stärkt sich im Wettbewerb mit der Swisscom. UPC und Sunrise kaufen bisher Vorleistungen von Swisscom. Im Sommer 2018 hatte Sunrise dazu mit Swisscom eine Vereinbarung unterzeichnet. UPC kauft für seine Kunden Kapazität im Mobilfunknetz von Swisscom.

Sunrise und UPC haben in der Vergangenheit bereits über eine Fusion diskutiert, aber die Gespräche waren gescheitert. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der erforderlichen Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden.

Severina Pascu, die Chefin von UPC Schweiz, sagte: "Die heute getroffene Vereinbarung führt zu einem neuen, vollständig konvergenten nationalen Herausforderer auf dem Schweizer Markt."

Liberty steigt in Europa aus

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Liberty Global, das vom US-Milliardär John Malone kontrolliert und von Mike Fries geführt wird, trennt sich zunehmend von seinen europäischen Netzbetreibern: In Österreich hat Liberty Global im Dezember 2017 den Kabelnetzbetreiber UPC Austria für 1,9 Milliarden Euro an die Deutsche Telekom verkauft. Im Mai 2018 hatte Vodafone mit Liberty Global vereinbart, deren Kabelnetze in Deutschland, der Tschechischen Republik, Ungarn und Rumänien für einen Preis von 18,4 Milliarden Euro zu übernehmen.

Das niederländische Kabelgeschäft wurde mit dem Mobilfunkgeschäft von Vodafone zu Vodafoneziggo zusammengeführt. Vodafone zahlte eine Milliarde Euro an den US-Kabelkonzern und brachte ein Mobilfunknetz in die Partnerschaft ein.

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