Fiber To The Pole: Kabelnetzbetreiber für oberirdische Glasfaser

Glasfaser an den Masten sei die einzige Möglichkeit, die Ausbauziele der Bundesregierung noch zu erfüllen. Kleinere Firmen sind von einem Vorstoß von Bundeskanzleramtsminister Helge Braun begeistert. Doch das hat auch Nachteile.

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Das Kabel hängt.
Das Kabel hängt. (Bild: Danny Krull/Flickr.com/Ausschnitt/CC-BY-SA 2.0)

Mittelständische Netzbetreiber wollen durch oberirdischen Glasfaserausbau einen Beitrag für unterversorgte Gebiete leisten. Das gab der FRK (Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation) am 17. September 2019 bekannt. Damit erhielten auch Kommunen im ländlichen Raum, die bisher in den Ausbauplanungen keine Rolle spielten, eine realistische Chance auf die Zukunftstechnologie Glasfaser.

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"Was in anderen Glasfasernationen möglich ist, sollte auch hier realisierbar sein. Zudem rückt die Bundesregierung ihrem vorgegeben Ziel 2025 nur so näher", betonte Verbandschef Heinz-Peter Labonte. Die oberirdische Verlegung könne schon kurzfristig umgesetzt werden.

Der FRK vertritt nach eigenen Angaben rund 160 über das Bundesgebiet verteilte, mittelständische Kabelnetzbetreiber sowie Antennengemeinschaften. Versorgt würden von den Mitgliedern rund 3 bis 3,5 Millionen Haushalte mit Kabelfernsehen, Internet und Telefonie. Zu den Mitgliedern gehören unter anderen RFT Kabel Brandenburg, AEP Plückhahn, Rundfunk-Fernseh-Dienst, Info-Kabel Bischofswerda, RFD Wimmelburg und Lausitzer Mediengruppe.

Bundeskanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hatte sich bei der Geburtstags-Konferenz von Netzpolitik.org am 13. September für die oberirdische Verkabelung als "Game Changer" und alternativen Weg für den beschleunigten Glasfaserausbau ausgesprochen.

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"Hierzu müssen die politisch Verantwortlichen auf allen föderalen Ebenen die richtigen Prioritäten setzen", betonte Labonte. Die Kommunen sollten nicht länger durch Verwaltungsvorschriften daran "gehindert werden, das Steuergeld ihrer Bürger für tatsächlich sinnvolle Ausbautechniken" einzusetzen.

Nach Angaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung sind die Nachteile des oberirdischen Verlegens der Einfluss durch Wind, Eis und UV-Strahlung, die Gefahr der Beschädigung durch Vandalismus und Vogelfraß und die häufig erforderliche Wartung. Dies mache den Austausch nach 12 bis 15 Jahren nötig. Die Kosten liegen jedoch nur bei circa 20 Euro pro Meter inklusive Hausanschlüssen.

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Faksimile 19. Sep 2019

Kleine APC, Eaton, AEG oder sonstiger Hersteller UPS für den Router und ein VoIP fähiges...

j0hnd0e 18. Sep 2019

Du weißt wie jeder andere hier, dass das eine Dauerlösung sein wird. Selbst wenn der...

gelöscht 18. Sep 2019

Oder man kauft sich einfach ein entsprechendes Haus im Dorfkern als Uplink. So plane ich...

M.P. 18. Sep 2019

Muss man nicht im Forum ausbreiten. Autoren-Namen im Artikel anklicken - Mail-Adresse...



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