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Herausforderung: Analogabschaltung im TV-Kabelnetz jetzt fast vollständig

Vodafone hat in dieser Woche die Analogabschaltung abgeschlossen. Pyur ( Tele Columbus ) braucht noch ein paar Monate. Das Kabelnetz in Deutschland wird digital.
/ Achim Sawall
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Werbung von Pyur in Brandenburg (Bild: Achim Sawall/Golem.de)
Werbung von Pyur in Brandenburg Bild: Achim Sawall/Golem.de

Ab Ende März wird das Kabelfernsehen nahezu vollständig digital übertragen. Das gab das Projektbüro Digitales Kabel(öffnet im neuen Fenster) am 22. März 2019 bekannt. Bei Pyur läuft der Prozess noch in kleinen Inseln bis Juni. Bei Vodafone ist die Analogabschaltung seit Dienstag komplett abgeschlossen und die Arbeit des Projektbüros endet.

"Der Digitalumstieg im Kabel brachte einige Herausforderungen im Hinblick auf die Kommunikation mit sich: Die große Anzahl der Beteiligten, die möglichst zeitgleiche Umstellung in Regionen mit mehreren Kabelnetzbetreibern und das Zusammenspiel von Analogabschaltung und Umbelegung" , sagte Andrea Huber, Geschäftsführerin des Kabelnetzbetreiberverbands Anga. Als Ergebnis stünden Kabelnutzern heute mehr Programmvielfalt, bessere Bild- und Tonqualität und höhere Internetbandbreiten zur Verfügung. Zuschauer mit alten Analoggeräten brauchen einen DVB-C-Receiver als Zusatzgerät.

Pyur schaltet in Potsdam und Berlin um

Damit endet der langjährige Digitalisierungsprozess im Kabel, den die Initiative Digitales Kabel ab Sommer 2018 verstärkt koordiniert hat. Der Initiative gehören seit ihrem Start im Herbst 2017 die Medienanstalten, Anga Verband deutscher Kabelnetzbetreiber, Telekom Deutschland, Pyur und Vodafone, Vaunet (Verband Privater Medien) sowie die Programmanbieter ARD, Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 Media an. Den Anfang bei der Analogabschaltung machte Unitymedia und hatte daher mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Aus Sicht der am Prozess beteiligten Kabelnetzbetreiber, Fernsehveranstalter, Verbände und Medienanstalten verliefen die Umstellungen planmäßig und technisch erfolgreich.

Ab 26. März setzt Kabelanbieter Pyur die Analogabschaltung der Netze in Berlin und Potsdam um. Im Zeitraum vom 26. bis 28. März endet somit die Ausstrahlung der alten analogen Fernseh- und Radiosignale. Die weitaus meisten Berliner und Potsdamer Pyur-Haushalte werden bereits kommenden Dienstag umgestellt. Am Umschalttag könne es in den Nacht- und frühen Morgenstunden zu einer kurzen Unterbrechung des TV-Empfangs und der Telefon- und Internetanschlüsse kommen, erklärte der Anbieter.


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