Die Netzbetreiber sind mit den neuen Festlegungen zur weiteren Glasfaser-Förderung extrem unzufrieden. Alle gemachten Vorschläge seien nicht aufgegriffen worden.
Im Vergleich zeigt das TV-Kabelnetz einen noch höheren Energiebedarf als Vectoring. Verglichen mit Kabelnetzen ließen sich mit Glasfaser 496 Megawatt einsparen.
Die Bundesnetzagentur sieht nun Ausnahmen von der 10 MBit/s-Datenrate und der Latenz bei höchstens 150 Millisekunden vor. Ein Branchenmverband findet das gut.
Die Telekom mache den Glasfaserausbau, obwohl erst wenige Kunden die vorhandenen FTTH-Zugänge buchten. Was bei Tim Höttges trotzig klingt, hat viel mit Vectoring zu tun.
Man müsse Gemeindevertretern die Angst nehmen, dass alternative Verlegemethoden nur Klebstoff auf der Straße bedeuteten. Die neue Bundesregierung nahm Stellung zu Gigabit.
Ookla hat die Datenrate des Satelliteninternet von Starlink in zwölf Ländern verglichen. In den USA zeigt sich aufgrund hoher Nutzerzahlen schon ein Rückgang.
Vodafone hatte geklagt. Das Oberlandesgericht hat die Entscheidung des Bundeskartellamts für Glasfaser Nordwest aufgehoben. Doch es geht erst einmal weiter.
Die Telekom fordert die Konkurrenten auf, mehr für den Glasfaserausbau zu tun. "Wir können Deutschland nicht allein digitalisieren. So gern wir das vielleicht auch würden."
Neben 500 Euro für die technische Ausrüstung von Satelliteninternet - etwa von Starlink - wird auch Richtfunk gefördert. Hier aber maximal mit 10.000 Euro.
Dass die bestehende Regelung zur Umlagefähigkeit von TV-Kabelnetzen erst Ende Juni 2024 enden soll, ist für den Breko bedauerlich. Für die Kabelnetzbetreiber ist es ein schwerer Schlag.
Nach dem Ende des Vectoring-Ausbaus der Deutschen Telekom ist der Streit darüber, ob FTTC den Glasfaser-Ausbau in Deutschland behindert hat, noch nicht zuende.
Ohne Vectoring-Ausbau kein Homeoffice, rechnet die Telekom vor. Doch ein Verband der kommunalen Netzbetreiber sieht Vectoring für die schlechte FTTH-Lage verantwortlich.
Bei der Umsetzung des Rechts auf schnelles Internet wolle die Bundesregierung die niedrigste Datenrate anbieten, die möglich sei, kritisieren die Grünen.
Im Bundesland Sachsen-Anhalt haben noch wenige Haushalte einen FTTH-Zugang. Stadtwerke und 1&1 Versatel, Deutsche Glasfaser und Tele Columbus wollen dies jetzt endlich ändern.
Das Bundesverkehrsministerium weist einen Bericht über eine Reduzierung der Datenrate im Universaldienst zurück. Doch die niedrige Festlegung sei dynamisch.
Der Breitbandausbau trifft in den Gemeinden auf ein unerwartetes Problem: Die Katasterämter kennen die Zahl der Gebäude nicht, die Glasfaser erhalten könnten.
Endlich gibt es sichtbare Fortschritte beim Glasfaser-Ausbau. Doch auch "Deutschlands verdammt gutes Kupfernetz" spielt laut der Studie des Breko noch eine Rolle.
Die Netzbetreiber rechnen vor, dass es für Mieter mit Kabelnetz über die Wohnungsgesellschaft erheblich teurer wird, wenn das Gesetz zur Umlage geändert wird.
Auch weil es dabei nicht um Glasfaser geht, sind die Netzbetreiber im Breko gegen die Pläne zweier Bundesministerien für einen Universaldienst im neuen Telekommunikationsgesetz.