Im Zwischenbericht gewichtet die Bundesnetzagentur den Überbau der mächtigen Telekom aber schwerer. Der Anga kritisiert, dass die vertiefende Analyse erst jetzt beginnen soll.
Der Breko setzt auf viel Regulierung und ein neues Gesetz. So soll verhindert werden, dass die Telekom ihr Kupfernetz nur da abschaltet, wo es dem Marktführer selbst nützt.
Laut dem im vergangenen Sommer vom Kabinett beschlossenen Finanzplan trifft es das Bundesdigitalministerium jetzt besonders hart. Das könnte Kürzungen beim geförderten Glasfaser-Ausbau bedeuten.
Die Telekom-Konkurrenten legen nahe, dass die Bundesregierung eine Gutachten der Bundesnetzagentur zum FTTH-Überbau zurückhält. Sie schreiben gemeinsam an den Kanzler.
Berlin hat noch wenig FTTH. Jetzt will die Telekom fast die gesamte Stadt allein ausbauen. Doch auch andere Netzbetreiber haben große Ziele und bauen bereits aus.
Mit der Telekom und zuvor Vodafones OXG Glasfaser will Berlin seine schlechte Stellung bei FTTH verbessern. Die Telekom lässt sogar das Koaxialnetz unangetastet.
Während der gesamte Markt der alternativen Netzbetreiber die Routerfreiheit wieder kippen will, stellt sich die Telekon dagegen. Ein Zwang für ein ONT eines Netzbetreibers blockiere die Nachfrage für die Telekom als Vorleistungsnehmer.
Der Kabelnetzbetreiber will auf 50.000 Kilometer Glasfaser ausbauen. Doch bis wann das passiert, ist unklar und soll in der Verantwortung des Senats liegen, nicht von Tele Columbus.
DSL-Zugänge können nicht mehr gebucht werden oder die Kunden bekommen die Kündigung. In Wiesbaden und Bad Salzungen heißt es: Kupfer ade. Doch das TV-Kabelnetz bleibt angeschaltet.
Die Telekom will vorhandene Leerrohre durch ein EU-Gesetz leichter mitnutzen können. Dagegen setzt der Breko auf die gemeinsame Nutzung einer Glasfaser durch Open Access.
Die EU soll einen Überbau von Glasfaser verhindern, wenn durch die Mitnutzung vorhandener Bauvorhaben eine parallele Infrastruktur aufgebaut wird. Der Breko hat einen Verbündeten dafür gefunden.
Wir haben lange auf eine Stellungnahme der Berliner Regierung zum Rückstand bei FTTH gewartet. Nun äußert sich der Wirtschaftssenat zum letzten Platz im Länderranking.
Der Rat der Europäischen Union hat im Gesetzgebungsverfahren zum Gigabit Infrastructure Act (GIA) seine Position für die anstehenden Trilog-Verhandlungen verabschiedet. In der Branche stößt sie auf ein geteiltes Echo.
Die ersten regionalen Abschaltungen des Kupfernetzes in Deutschland sind gar nicht mehr so fern. Es laufen laut Bundesnetzagentur konkrete Planungen dazu.
Glasfaser bis an die Grundstücksgrenze (Homes Passed) reicht für die Telekom und andere Netzbetreiber aus. Wettbewerber werfen der Telekom vor, sie wolle ihr FTTH gar nicht unbedingt vermarkten, weil Vectoring mehr Geld bringt.
Berlin ist keine Glasfaser-City. Die Schulen sind schlecht versorgt. Aber Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey bekommt dafür einen Preis. Der Breko erklärt, warum.
Das Funklochamt MIG hat zusammen mit Vantage Towers und DFMG Deutsche Funkturm die ersten beiden geförderten Funktürme errichten lassen. Vodafone will nicht auf den Mast.
Bestehende Hürden gegen Open Access bei der gegenseitigen Nutzung und beim Zugang müssten endlich überwunden werden: Buglas-Präsident Theo Weirich fordert ein Level Playing Field.
Zwei FTTH-Betreiber sind gegen fest verbaute Glasfasermodems hinter der Anschlussdose und vor dem Kundenrouter. Beide sind Joint Ventures der Deutschen Telekom.
Eine Studie im Auftrag der Telekom sieht kaum Probleme durch den Überbau von bestehender Glasfaser. Auch könne ein börsennotierter Konzern dies nicht deutschlandweit finanzieren.
Das Förderprogramm für Glasfaser scheint weiterhin nicht zu funktionieren. Der Breko verweist insbesondere auf Bayern und Baden-Württemberg. Doch so einfach ist es nicht.
Bei vielen Glasfaser-Betreibern soll es Probleme geben, weil der Ausbau nicht wie geplant vorankommt und die Kosten wegen Zinswende und Inflation immer weiter steigen. Eine Studie kommt zu einer Kollaps-Prognose.
Überbau von Glasfaser durch die Deutsche Telekom hat laut einer Studie des Digitalministeriums Folgen für die gesamte Volkswirtschaft. Doch das gilt nicht immer.
Die von den Telco-Branchenverbänden beantragte Beendigung der Endgerätefreiheit in Glasfasernetzen basiere auf keiner "objektiven technischen Grundlage". Die fest verbauten Glasfasermodems der Netzbetreiber seien unnötig, so die Hersteller.
13,1 Milliarden Euro haben Telekom und Wettbewerber 2022 in den Breitbandausbau investiert. Der Doppelausbau bleibt ein Problem in allen Bundesländern.
Der Netzabschluss soll wieder nach dem Glasfasermodem festgelegt werden. Beispiele für Störungen können die Verbände der Bundesnetzagentur jedoch nicht nennen.
VATM und Breko sehen kein Problem darin, dass sich Niedersachsen nicht mehr an der Glasfaser-Förderung beteiligen will. Ausbau und Förderung seien weiter möglich.
MVNOs sollen Zugriff auf die 5G-Netze bekommen, verlangt der Beirat mit Regierungsmehrheit. Vodafone spricht von 5G-Abgabezwang zu festgeschriebenen Ramschpreisen.
Der Druck der Branchenverbände zeigt Wirkung. Das Bundesministerium für Digitales nennt eine Reihe von Maßnahmen, um Überbau bestehender Glasfaser-Strecken genau zu untersuchen.
Über Jahrzehnte hätten der Bund und die Telekom den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur ausgesessen. Doch Stadtnetz Bamberg und Telekom nennen keine Zahlen zu FTTH.