13,1 Milliarden Euro haben Telekom und Wettbewerber 2022 in den Breitbandausbau investiert. Der Doppelausbau bleibt ein Problem in allen Bundesländern.
Der Netzabschluss soll wieder nach dem Glasfasermodem festgelegt werden. Beispiele für Störungen können die Verbände der Bundesnetzagentur jedoch nicht nennen.
VATM und Breko sehen kein Problem darin, dass sich Niedersachsen nicht mehr an der Glasfaser-Förderung beteiligen will. Ausbau und Förderung seien weiter möglich.
MVNOs sollen Zugriff auf die 5G-Netze bekommen, verlangt der Beirat mit Regierungsmehrheit. Vodafone spricht von 5G-Abgabezwang zu festgeschriebenen Ramschpreisen.
Der Druck der Branchenverbände zeigt Wirkung. Das Bundesministerium für Digitales nennt eine Reihe von Maßnahmen, um Überbau bestehender Glasfaser-Strecken genau zu untersuchen.
Über Jahrzehnte hätten der Bund und die Telekom den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur ausgesessen. Doch Stadtnetz Bamberg und Telekom nennen keine Zahlen zu FTTH.
Laut Telekom-Chef Tim Höttges ist Überbau nur ein Randphänomen. Dazu hat der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) jetzt 200 Fälle im gesamten Bundesgebiet benannt.
Wo das Kabelnetz durch Docsis 3.1 die Datenrate von 1 GBit/s verspricht, kann derzeit Glasfaser nicht gedeihen. Es gebe weder Förderung noch Kundennachfrage.
Die Deutsche Telekom erklärt, in der Gigabit Region Stuttgart massiv FTTH auszubauen. Doch das Bundesland steht laut Breko ganz am Schluss der Flächenstaaten.
Für jedes Bundesland wird künftig die Gigabitförderung des Bundes gedeckelt. Die Branche sieht jedoch einige Defizite an dem Konzept zum Glasfaserausbau.
Die Telekom betont den Willen zu Kooperationen im Festnetz durch Open Access. Laut alternativen Betreibern ist das nicht ehrlich. Doch so einfach ist es nicht.
Fiberdays Freenet-Chef Christoph Vilanek sehnt sich in die guten alten Zeiten zurück, in denen die Netzbetreiber attraktive Angebote machen mussten. Jemand müsse rote Karten vergeben.
Fiberdays Bisher haben nur alternative Netzbetreiber ihre Probleme mit der Telekom in Sachen Kooperationen und Überbau dargestellt. Nun spricht der Telekom-Chef für Kooperationen über seine Sicht.
"'Die Telekom kooperiert doch gar nicht; und wenn, ist das nur ein Feigenblatt.' So ähnlich klingt es, wenn unwahre Behauptungen über unser Verhalten in die Welt gesetzt werden", meint der Telekom-Kooperationschef.
Glasfaser Direkt hat seinen britischen Investor verloren und ist zahlungsunfähig. In zwei Fällen stand das Unternehmen im direkten Wettbewerb mit der Telekom.
In den USA sind sehr hohe symmetrische Gigabit-Datenraten für Privathaushalte in Vorbereitung. Wir haben bei deutschen Firmen nachgefragt, wie es hier damit aussieht - und sind in der Schweiz gelandet.
Glasfaserbetreiber wollen schneller Verträge für den Backhaul von Antennen bieten, die weiße Flecken schließen. Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft und Breko sind jetzt Partner.
Breko Das Bundesland Baden-Württemberg hat ein Drittel der Drei-Milliarden-Euro-Förderung beantragt. Breko-Geschäftsführer Stephan Albers hält das Windhundrennen für gescheitert.
Breko Alternative Netzbetreiber fürchten eine Welle des Überbaus ihrer Netze durch die Deutsche Telekom. Das werde unter den Konkurrenten der Telekom nicht gemacht.
Update Die Telekom hält viele ihrer Konkurrenten beim Glasfaserausbau für nicht überlebensfähig. Diese hätten mehr Erfahrung bei FTTH als die Telekom, hält der Breko dagegen.