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Glasfasernetze:
Warum Open Access viel zu selten gemacht wird

Die Telekom betont den Willen zu Kooperationen im Festnetz durch Open Access . Laut alternativen Betreibern ist das nicht ehrlich. Doch so einfach ist es nicht.
/ Achim Sawall
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Telekom: Wollen die alles allein machen? (Bild: Deutsche Telekom)
Telekom: Wollen die alles allein machen? Bild: Deutsche Telekom

Viele Netzbetreiber setzen sich für die Möglichkeiten von Open Access ein, bei dem sich mehrere Anbieter ein Glasfasernetz teilen. Damit könnte unter anderem vermieden werden, dass Leitungen überbaut - und woanders gar nicht gebaut - werden. Die Telekom sagt, sie sei dabei, nennt aber Hindernisse. Alternative Betreiber vermuten, dass etwas anderes dahinter steckt.

Deutschland liegt bei FTTH (Fiber To The Home) bekanntlich weit zurück, holt aber derzeit stark auf. Allerdings kann es ohne Open Access laut Atene Kom(öffnet im neuen Fenster) zu absurden Situationen kommen, "wenn bereits bestehende Glasfasernetze mit der gleichen Technologie überbaut werden, während anderswo noch nicht einmal Bandbreiten von 30 oder 100 MBit/s erreicht werden" . Zudem werde jedes Mal aufs Neue die Straße aufgerissen, "um ein Kabel zu verlegen, wo schon Glasfaser liegt" .

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