Während die alternativen Netzbetreiber massiv zurückfahren, hält die Deutsche Telekom ihr monatliches Ausbautempo bei über 200.000 Anschlüssen konstant hoch.
Viele Netzbetreiber rechnen derzeit ihre Ausbauprojekte durch und kommen zu dem Schluss, dass sie sich nicht mehr lohnen. Rollt durch Deutschland eine Absagewelle?
Der politisch gewollte Bann chinesischer Ausrüster droht die europäischen Netze zu ruinieren. Europäische Souveränität durch Nokia und Ericsson erweist sich als Trugschluss.
Der Hauseigentümer, dem die Deutsche Telekom eigenmächtig Glasfaser im Gebäude verlegt hatte, hatte bereits einen fertigen Ausbauvertrag mit Tele Columbus (Pyur), die der Telekom sogar die Mitnutzung angeboten hatte.
Kommunale Glasfaser-Betreiber wollen eine Regulierung nach Paragraf 22a im TKG abwenden und versprechen deshalb Open Access in Fest- und Mobilfunk-Netzen.
Die Bundesnetzagentur legt verbindliche Regeln für die Mitnutzung passiver Telekom-Infrastruktur fest. Während der VATM Planungssicherheit feiert, sieht der Breko Fehlanreize für den echten Glasfaser-Ausbau und Bürokratie.
In der Schweiz setzt man auf die Topologie P2P (Point-to-Point) und bietet extrem hohe Datenraten günstig an. Golem wollte von den Netzbetreibern wissen, warum es so etwas hierzulande nicht gibt.
Niedrigere Effizienz, mehr Zeit für Modernisierung und Doppelbilanzierung: Die Bundesregierung kommt Betreibern von Rechenzentren noch weiter entgegen.
Alle feiern plötzlich die Telekom: Sie kauft im Norden Bitstrom-Vorleistungen bei kleineren Netzbetreibern ein. Wendepunkt oder Ausnahme, fragt sich die Branche.
Jahrelang hat die Telekom bloße Straßenerschließungen als Markierung genutzt, um Konkurrenten zu blockieren. Nun werden 800 Millionen Euro in den FTTH-Vollausbau bis ins Haus investiert.
Der VDE hat die "technisch falschen Festlegung", die Glasfaser wie Stromleitungen behandelt hat, gekippt. Damit wird der Weg frei für schnelleren Glasfaser-Ausbau in Treppenhäusern.
Viele Netzbetreiber sind gegen ein einheitliches Modell für Open Access bei Glasfaser. Warum sie den Vorstoß der Bundesnetzagentur ablehnen, wird jetzt klar.
Das Urteil des Bundesgerichtshofs zum Kündigungsrecht beim Ausbau von Glasfaser ist zwischen Verbraucherschützern und Anbietern umstritten. Wir haben uns das angeschaut.
Die Bundesnetzagentur will die Telco-Regulierung auf dem Geschäftskundenmarkt verschärfen. Auch 1-GBit/s-Produkte sollen reguliert und geöffnet werden.
Ein Urteil zur ungültigen 5G-Frequenzvergabe hilft der Bundesnetzagentur, das Bußgeldverfahren gegen 1&1 zu beenden. Eine Bestrafung war ohnehin nicht zu erwarten.
Die Telekom kaufe kaum Vorleistungen ein, weil man "ein stabiles und zuverlässiges Netzerlebnis bieten" wolle. Man setze "zuallererst auf den Eigenausbau".
Die Telekom greift in den Ausbau von Konkurrenten ein. Ein Ort bekommt jetzt zwei FTTH-Netze, in einem weiteren soll Deutsche Glasfaser gestoppt werden.