Niedrigere Effizienz, mehr Zeit für Modernisierung und Doppelbilanzierung: Die Bundesregierung kommt Betreibern von Rechenzentren noch weiter entgegen.
Alle feiern plötzlich die Telekom: Sie kauft im Norden Bitstrom-Vorleistungen bei kleineren Netzbetreibern ein. Wendepunkt oder Ausnahme, fragt sich die Branche.
Jahrelang hat die Telekom bloße Straßenerschließungen als Markierung genutzt, um Konkurrenten zu blockieren. Nun werden 800 Millionen Euro in den FTTH-Vollausbau bis ins Haus investiert.
Der VDE hat die "technisch falschen Festlegung", die Glasfaser wie Stromleitungen behandelt hat, gekippt. Damit wird der Weg frei für schnelleren Glasfaser-Ausbau in Treppenhäusern.
Viele Netzbetreiber sind gegen ein einheitliches Modell für Open Access bei Glasfaser. Warum sie den Vorstoß der Bundesnetzagentur ablehnen, wird jetzt klar.
Das Urteil des Bundesgerichtshofs zum Kündigungsrecht beim Ausbau von Glasfaser ist zwischen Verbraucherschützern und Anbietern umstritten. Wir haben uns das angeschaut.
Die Bundesnetzagentur will die Telco-Regulierung auf dem Geschäftskundenmarkt verschärfen. Auch 1-GBit/s-Produkte sollen reguliert und geöffnet werden.
Ein Urteil zur ungültigen 5G-Frequenzvergabe hilft der Bundesnetzagentur, das Bußgeldverfahren gegen 1&1 zu beenden. Eine Bestrafung war ohnehin nicht zu erwarten.
Die Telekom kaufe kaum Vorleistungen ein, weil man "ein stabiles und zuverlässiges Netzerlebnis bieten" wolle. Man setze "zuallererst auf den Eigenausbau".
Die Telekom greift in den Ausbau von Konkurrenten ein. Ein Ort bekommt jetzt zwei FTTH-Netze, in einem weiteren soll Deutsche Glasfaser gestoppt werden.
Die Entscheidung von Bundesdigitalminister Wildberger, das obere 6-Gigahertz-Band an den Mobilfunk zu geben, stößt auf Protest. HPE und der Breko hatten versucht, das zu verhindern.
Dass WLAN im unteren 6-GHz-Band in Deutschland nicht sein volles Potenzial ausschöpft, liegt laut Breko an der verzögerten Markteinführung kompatibler Router.
Laut einem Branchenverband sind M-net und die Stadtwerke München von der Telekom mit Überbau erpresst worden. Die Telekom spricht von einem großen Tag für die FTTH-Nutzer.
Die Telekom ruft ihre Partner zusammen. Laut Breko gibt es ausschließlich Kooperationen auf Basis des Faser-Mietmodells und keine Angebote für Bitstrom-Vorleistungen. Zudem würde mit Überbau gedroht.
Der Breko und zwei kommunale Verbände setzen sich für heimisches WLAN und mehr Frequenzen ein. Die großen Mobilfunkkonzerne wollen das obere 6-GHz-Band.
Der Chef der Telekom weist Kritiken an den neuen schnellen Hybridzugängen zurück, mit denen DSL wieder attraktiv wird. Zudem wird für zugeschaltetes 5G kein Aufpreis verlangt.
Laut Telekom-Konkurrenten hat die Behörde besonders kritische Fälle nicht untersucht. Informationen seien nicht angefordert worden. Die Telekom sieht eine Scheindebatte.
Die Telekom will die alte Koaxialkabel-Infrastruktur mit Glasfaser überbauen. Der Digitalminister liege mit seiner Ausbauverpflichtung richtig, auch wenn es einen besseren Weg gebe.
Das Bundesdigitalministerium will Mehrfamilienhausbesitzer darin hindern, den Inhouse-Ausbau von Glasfaser zu blockieren. Ein Vodafone-Technik-Manager ist dagegen.