Podcast Besser Wissen : Eine Platine, viel Potenzial

Der KIM 1(öffnet im neuen Fenster) ist vor rund 50 Jahren auf den Markt gekommen und war einer der ersten im Hobbybereich erfolgreichen Einplatinenrechner. Die Abkürzung steht für Keyboard Input Monitor, und die kleine Platine diente als Werbemaßnahme für den zentralen Chip.
Dieser hatte die Bezeichnung 6502(öffnet im neuen Fenster) und war von MOS Technology(öffnet im neuen Fenster) als Konkurrenz zur wesentlich teureren Motorola-CPU 6800(öffnet im neuen Fenster) entwickelt worden. Sein Vorgänger(öffnet im neuen Fenster) war dem 6800 dermaßen ähnlich, dass er diesen Chip in Motherboards ersetzen konnte. Für Anwender praktisch, für Motorola ein Grund für eine gerichtliche Klage.
Der 6502 war so weit abgewandelt, dass er sich rechtssicher auf den Markt bringen ließ. Da er aber nicht mehr komplett kompatibel war, brauchte es eine neue Plattform, auf der die zumeist industriell geprägten Nutzer testen und entwickeln konnten.
Diese Plattform war der KIM 1. Allerdings interessierte sich bald nicht mehr nur die professionelle Kundschaft für den verhältnismäßig preiswerten Minirechner. Im Hobbybereich fand die Platine großen Anklang und führte so die erste Welle von Einplatinencomputern in den späten 1970er Jahren an.
Welche Einsatzzwecke diese Ahnen des heute populären Raspberry Pi hatten, und wie ausbaufähig sie wirklich waren, besprechen wir im Podcast mit dem Sammler und Entwickler Wolfgang Robel.
Shownotes:
Die Seite von Wolfgang Robel(öffnet im neuen Fenster)
Der Youtube-Kanal Zerobrain(öffnet im neuen Fenster)
Der KIM 1(öffnet im neuen Fenster)
Werbung für den KIM(öffnet im neuen Fenster)
Der Elektor-Computer(öffnet im neuen Fenster)
Der NDR-Kleincomputer(öffnet im neuen Fenster)
Rolf-Dieter Klein(öffnet im neuen Fenster)
Flipper- und Arcademuseum Seligenstadt(öffnet im neuen Fenster)
Microprofessor I(öffnet im neuen Fenster)
Kansas City Standard(öffnet im neuen Fenster)
4004 – Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte(öffnet im neuen Fenster)
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