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Telekom: Vectoring-Kritiker bauen "selbst Vectoring aus"

Nach dem Ende des Vectoring-Ausbaus der Deutschen Telekom ist der Streit darüber, ob FTTC den Glasfaser-Ausbau in Deutschland behindert hat, noch nicht zuende.

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Die EWE-Tochter TELTA Citynetz bringt Vectoring nach Strausberg.
Die EWE-Tochter TELTA Citynetz bringt Vectoring nach Strausberg. (Bild: EWE)

Die Deutsche Telekom zeigt sich verwundert, dass der Branchenverband Breko ihren FTTC-Ausbau kritisiert, "während die eigenen Mitgliedsunternehmen genau diese Technik einsetzen". Das sagte Henrik Schmitz, Vice President Communication Strategy bei der Telekom, am 10. März 2021 im Gespräch mit Golem.de. "Wenn, wie vom Breko behauptet, FTTH durch FTTC gebremst wurde, müsste der Breko eventuell zunächst vor der eigenen Haustür kehren", fügte Schmitz hinzu.

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Im Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) sind viele Stadtnetzbetreiber organisiert, große Mitglieder sind dagegen die Netzbetreiber Ewe Tel, 1&1 Versatel und Deutsche Glasfaser. Und der Breko räumt ein, auch in Vectoring investiert zu haben: "Nach den Vectoring-Entscheidungen der Bundesnetzagentur, die zu exklusiven Ausbaurechten der einzelnen Kabelverzweiger geführt haben, haben auch Breko-Unternehmen in den FFTC-Vectoring-Ausbau investiert, um überhaupt in diesen Gebieten kurzfristig gegenüber der Telekom eine Chance zu haben", erklärte Sven Knapp, Geschäftsleitung des Breko.

Der FTTC-Ausbau sei aufgrund geringerer Tiefbauaktivitäten deutlich schneller realisierbar als ein echter Glasfaserausbau. "Hätten die Unternehmen zu dieser Zeit parallel zum Vectoring-Ausbau in Glasfaser investiert, hätten sie einen deutlichen Nachteil gehabt, da die Vectoring-Anschlüsse der Telekom schneller vermarktet werden konnten", sagte Knapp.

Breko will nach vorne schauen und mit Telekom ausbauen

Dass viele Kunden sich bei der Auswahl unter 250, 100 und 50 MBit für 100 MBit/s entscheiden, spricht laut Schmitz von der Telekom wohl auch dafür, "dass Vectoring den aktuellen Bandbreitenbedarf vieler Kunden deckt". Die hohe FTTH-Take-up-Rate sei zugleich ein Beleg dafür, dass hier durch Vectoring "offenbar nichts gebremst wird".

Zugleich betont der Breko, die Diskussionen über Fehlentscheidungen der Vergangenheit nicht ausweiten zu wollen. "Wir glauben daran, dass Kooperationen beim Glasfaserausbau unverzichtbar sind, was sich neben vielen weiteren auch in Kooperationen unserer Unternehmen mit der Telekom zeigt. Natürlich ist es wichtig, Fehler aus der Vergangenheit aufzuarbeiten und die Faktenlage zu klären. Da stehen wir zu unseren Aussagen." Die Fronten über die ohnehin nicht mehr zeitgemäße Technologie des Vectorings zu verhärten, sei aber nicht das Ziel. Und auch Schmitz betont, "FTTH ist die Zukunft. Da sind wir uns vollkommen einig mit dem Breko."

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Wasserflasche 19. Mär 2021 / Themenstart

Ernsthaft. Keiner erinnert sich an die gute alte Zeit in der die Bundespost...

AynRandHatteRecht 17. Mär 2021 / Themenstart

M-Net hat sehr wenige Gebäude in München mit FTTH erschlossen, abseits städtischer...

TW1920 17. Mär 2021 / Themenstart

Dafür müsste es a) einen konkreten Nutzen geben und b) entsprechende Produkte...

Laoban 11. Mär 2021 / Themenstart

sehe ich auch so, das ist genau die Differenzierung die die meisten einfach nicht begreifen

southy 11. Mär 2021 / Themenstart

Die ganze Schuldzuweiserei interessiert mich ehrlich gesagt kein bisschen. Ich lebe in...

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