Was macht Whisky auf der ISS? Er reift in weitgehender Schwerelosigkeit - und schmeckt dann ziemlich anders als Whisky, der unter gleichen Umständen auf der Erde gereift ist.
Die Forscher der New-Horizons-Mission sind Warten gewohnt: Neun Jahre hat es gedauert, bis die Sonde ihr Ziel erreicht und Daten vom Pluto aufgezeichnet hat. Jetzt müssen sich die Nasa-Mitarbeiter auch noch lange gedulden, bis sie die Daten endlich auswerten können.
Wie fühlt sich der Marsboden an? Künftig könnte sich ein Astronaut von einem Orbiter aus über einen Roboter einen haptischen Eindruck eines fremden Himmelskörpers verschaffen. Die europäische Raumfahrtbehörde Esa testet das von der ISS aus.
Ein Raumfahrzeug, das Kleinsatelliten einfängt und festhält, wollen die US-Raumfahrtbehörde Nasa und das US-Unternehmen Arx Pax bauen. Die Technik dafür lässt auch ein Hoverboard schweben.
Rotverschiebung statt Positionsbestimmung: Die zwei Galileo-Satelliten Milena und Doresa sollen Forschern dabei helfen, eine Vorhersage der Relativitätstheorie nachzuweisen. Da sie auf elliptischen Bahnen um die Erde kreisen, eignen sie sich dazu besser als für die Navigation.
Ein Helium-Isotop vom Mond soll die Energieversorgung auf der Erde sicherstellen. Chinas nächste Mondmission soll gezielt nach Helium-3 im Mondboden suchen. Aber ist ein solches Vorhaben überhaupt realistisch?
Die Versorgung der Internationalen Raumstation ISS ist zuletzt von Pannen begleitet gewesen. Japan kann jetzt einen Erfolg mit seinem eigenen Frachter vermelden.
In drei Jahren soll es abheben: Die Darpa hat weitere Finanzmittel für die Entwicklung des XS-1 bereitgestellt. Das unbemannte Hyperschallflugzeug soll Satelliten ins All transportieren. Drei Konzepte sind in Arbeit.
Geht es nach Microsoft-Gründer Paul Allen, werden Raketen künftig nicht mehr vom Boden aus starten, sondern in der Luft: Er lässt den Stratolaunch Carrier bauen, ein Flugzeug, das Raketen in 9 Kilometern Höhe aussetzen soll. Der Erstflug ist für 2016 geplant.
Atmosphäre und fließendes Eis auf Pluto: Je mehr Daten die Raumsonde New Horizons schickt, desto beeindruckender wird der Zwergplanet. Er ist nicht nur faszinierend, sondern sieht dabei auch noch enorm gut aus.
Mit Mikrowellen von der Erde aus will das US-Raumfahrtunternehmen Escape Dynamics einen Raumgleiter antreiben. Der Antrieb soll effizienter sein als heutige Raketenantriebe, wodurch die Kosten für Transporte in den Orbit sinken sollen.
Eine defekte Halterung hat wohl die Explosion der Trägerrakete von SpaceX im Juni ausgelöst. Das hat SpaceX-Chef Elon Musk bekanntgegeben. Durch den Unfall verzögert sich das Startprogramm des US-Raumfahrtunternehmens um mehrere Monate.
Eisige Gebirge zeigt ein Foto vom Pluto, das die Sonde New Horizons zur Erde geschickt hat. Die Forscher haben daraus schon erstaunliche erste Schlüsse gezogen. Mehr ist zu erwarten - denn das Bild entstand noch vor dem Vorbeiflug.
Hell und warm sollen es Rover haben, wenn sie auf fremden Himmelskörpern Krater und Höhlen erkunden. Dafür sollen Transformer sorgen: Sie leiten das Sonnenlicht in dunkle Ecken auf dem Mond oder dem Mars.
Die Reisezeit war vergleichbar kurz: Neun Jahre hat die Sonde New Horizons für die 4,9 Milliarden Kilometer lange Reise zum Pluto gebraucht. Doch kurz vor dem Ziel wäre die Mission beinahe gescheitert.
Gesegelt wird auf dem Wasser - oder? Nicht nur: Seit einigen Jahren geht das auch im Weltraum, mit dem Sonnenwind als Antrieb. Kürzlich hat die Planetary Society einen Test mit einem Sonnensegler abgeschlossen. Doch früher und weiter segelten die Japaner.
Zweimal ist es zuletzt schiefgegangen, diesmal aber hat ein Frachter an der Raumstation ISS angedockt. An Bord sind Lebensmittel und wissenschaftliches Gerät - und Filme für die drei Männer im All.
Wo können wir landen? Luftbilder von der Marsoberfläche sollen Aufschluss darüber geben, welche Stellen sich für die Landung von Astronauten eignen. Aufnehmen soll sie ein Gleitflugzeug, das die US-Raumfahrtbehörde Nasa derzeit entwickelt.
Seine Eltern wollten, dass er Arzt oder Pfarrer wird. Doch die Faszination für den Weltraum war größer, und jetzt ist er Chef der europäischen Raumfahrt: Jan Wörner ist seit dem heutigen 1. Juli 2015 Direktor der europäischen Raumfahrtagentur Esa.
Der Raumtransporter Dragon des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist auf dem Weg zur ISS zerstört worden: Die Trägerrakete Falcon explodierte kurz nach dem Start. Die ISS-Besatzung muss aber nicht hungern.
Bilder von bisher ungekannter Genauigkeit soll der Satellit Sentinel-2A von der Erde machen. Jeder darf sie nutzen. Eine ganze Generation neuer Produkte zur Überwachung von Veränderungen der Umwelt, der Landwirtschaft oder Katastrophengebieten soll so entstehen.
Rechts vor links kann auch im Weltraum für mehr Ordnung sorgen, meint Weltraumrechtler Stephan Hobe. Warum er dringend Verkehrsregeln und mehr Weltraumrecht für das All fordert.
Ein neuer europäischer Satellit umkreist die Erde: Sentinel-2A ist am frühen Morgen des 23. Juni 2015 ins All geschossen worden. Der Satellit nimmt hochauflösende Bilder der Erde auf, die frei verfügbar sein werden.
Aus dem Tiefschlaf erwacht: Der Lander Philae auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko hat nach sieben Monaten erstmals wieder Kontakt zur Erde aufgenommen. Jetzt bleiben noch wenige Wochen, um weitere Daten zu sammeln.
Als Mohawk Guy wurde Nasa-Ingenieur Bobak Ferdowsi während der Landung des Mars-Rovers Curiosity zur Netzberühmtheit. Retten Stars wie er und Astro-Alex die Raumfahrt?
Triebwerke zünden, Ausweichmanöver einleiten: Die Raketen des angedockten Progress-Raumschiffs haben die Raumstation ISS verschoben. Grund war ein Stück Weltraumschrott.
Ein Raketentriebwerk mit Propellern: Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat das Konzept für ein wiederverwendbares Raketentriebwerk vorgestellt. Es ist mit einem ungewöhnlichen Antrieb ausgestattet, der es nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre landen soll.
Die Entdeckung war ein Zufall: Eigentlich wollten die Forscher um Chen Yongsheng etwas über die physikalischen Eigenschaften von Graphen herausfinden. Dabei entdeckten sie eine neuartige Möglichkeit, Raumschiffe mit Licht anzutreiben.
Besessen von unbändiger Arbeitswut, ständiger Eile und dem eisernen Willen, die Menschheit zu retten: Das Buch Elon Musk: Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future von Ashlee Vance gibt einen Einblick in das Leben des Erfinders und Unternehmers.
Chemcam kann wieder fokussieren: Die wissenschaftliche Mannschaft des Instruments auf dem Marsrover Curiosity hat einen Software-Fehler korrigiert, der das Chemcam stark beeinträchtigt hatte.
Eine Nachricht an außerirdische Zivilisationen will die Initiative One Earth Message der Raumsonde New Horizons mitgeben. Jeder kann Bilder einsenden. Finanziert werden soll die Aktion per Crowdfunding.
Bislang geht das Konzept zwar noch nicht so recht auf - dennoch wollen weitere US-Raumfahrtunternehmen ganze Raketenstufen oder zumindest Teile davon mehrfach einsetzen. In der Theorie klingt das gut, an der praktischen Umsetzung hapert es jedoch noch.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat der Trägerrakete Falcon 9 die zweithöchste Sicherheitszertifizierung erteilt. Damit darf das Raumfahrtunternehmen SpaceX fast alle Nutzlasten der Nasa ins All transportieren.
Verkehrte Welt auf dem Mars: Der Himmel erscheint am Ende des Tags in Blau, dafür ist er tagsüber rot. Der Marsrover Curiosity hat erstmals das Abendblau auf dem Nachbarplaneten in Farbe fotografiert.
Sie sollen über fremde Himmelskörper hüpfen, kriechen, rollen - oder wie ein Aal in einen Ozean unter kilometerdickes Eis abtauchen. Die Nasa fördert 15 Projekte, die neue, skurrile Roboter für die Raumfahrt entwickeln.
Bergbau im Weltall: Planetary Resources wird im Juli seinen ersten Minisatelliten ins All bringen. Er wird von der Raumstation ISS ausgesetzt - der erste Schritt zum Rohstoffabbau auf Asteroiden.
Update Einen besonderen Testflug hat die Raumfähre von SpaceX am 6. Mai 2015 absolviert: Keine Rakete brachte die Dragon V2 in die Höhe, sondern sie startete mit eigenen Triebwerken. Die gehören zum Rettungssystem der Raumfähre.
IMHO Einen Antrieb, mit dem wir schneller als das Licht durch das Weltall reisen könnten, soll die Nasa erfunden haben. Doch von solchen Entdeckungen sind wir weit entfernt.
Muss die ISS-Besatzung Kohldampf schieben? Ein russisches Frachtraumschiff mit Versorgungsgütern ist kurz nach dem Start vom Kurs abgekommen. Es soll per Funk von der Erde aus wieder auf Kurs gebracht werden.
Die Missionen des unbemannten Raumfahrzeugs X-37B zeichnen sich durch eine lange Dauer und wenig Informationen vom Betreiber, der US-Luftwaffe, aus. Die sagt auch dieses Mal nicht, wie lange das X-37B um die Erde kreisen wird. Aber dafür verrät sie eine der Aufgaben: einen neuen Antrieb testen.
Die Raumsonde Dawn ist beim Zwergplaneten Ceres angekommen und schickt Bilder von dessen Oberfläche und mysteriösen weißen Flecken. Wissenschaftler hoffen auf die nächsten Aufnahmen.
Die russische Raumfahrtbehörde plant, wieder eine eigene Raumstation zu betreiben: Wenn es nach Staatspräsident Wladimir Putin geht, soll die Station bis 2023 fertig sein - ein Jahr vor dem Ende der verabredeten Zusammenarbeit bei der ISS.
Update Aufgesetzt und umgekippt: Die Landung der Trägerrakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist erneut misslungen: Die Raketenstufe setzte zwar auf, geriet dann aber aus dem Gleichgewicht.
Sonde, Cubesats und ein Landefahrzeug: Wenn 2022 eine US-Sonde auf dem Asteroiden Didymos einschlägt, wird die europäische Sonde AIM ganz nah dabei sein. Ziel der Mission ist, zu erforschen, ob und wie sich die Bahn von Asteroiden verändern lässt.
Gibt es Außerirdische? Die Voraussetzungen sind vorhanden, und Nasa-Forscher glauben, dass wir schon bald Hinweise auf außerirdisches Leben finden werden. Spätestens 2045 sollen wir Gewissheit haben.
Stickstoff ist ein wichtiger Grundbaustein für das Leben. Der Roboter Curiosity hat das Element auf dem Mars erstmals in einer Form nachgewiesen, die biologisch verwertbar ist. Dennoch halten die Entdecker das für keinen Hinweis auf marsianisches Leben.
Der Mond bekommt einen Mond: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will einen Felsbrocken von einem Asteroiden in eine Mondumlaufbahn bringen. Die Asteroidenmission könnte schon in wenigen Jahren starten.