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Nasa: Das Netz will den Raumanzug Technology

Kürzlich hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa auf einer Website über das Aussehen eines neuen Raumanzugs abstimmen lassen. Der Schnitt Technology, der im Herbst fertig werden soll, besticht bei Nacht durch leuchtende Flächen.
/ Werner Pluta
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Raumanzug Z-2: Schutz beim Einsatz auf einem fremden Himmelskörper (Bild: Nasa)
Raumanzug Z-2: Schutz beim Einsatz auf einem fremden Himmelskörper Bild: Nasa

Der Modewettbewerb der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) ist mit einem eindeutigen Sieger zu Ende gegangen: Der Prototyp des Raumanzugs Z-2(öffnet im neuen Fenster) wird das Design Technology(öffnet im neuen Fenster) haben.

Der Raumanzug erinnert ein wenig an einen alten Science-Fiction-Film. Der Torso ist hellgrau, an den Armen und Beinen dunkelgrau, mit hellen Partien abgesetzt. Auf der Brust, an den Seiten, auf den Händen und auf dem Überlebenssystem auf dem Rücken sind türkisfarbene geometrische Flächen angebracht, die im Dunkeln leuchten.

Neue Raumanzuggeneration

Die Z-Serie ist eine neue Generation von Raumanzügen, die die US-Astronauten bei künftigen Einsätzen tragen sollen, auf einem Asteroiden beispielsweise oder auf dem Mars. Das Besondere ist, dass der Astronaut den Anzug nicht wie bisher im Raumfahrzeug anlegt. Stattdessen wird der Anzug außen am Raumfahrzeug befestigt, und der Astronaut steigt durch eine Öffnung am Rücken hinein.

Den ersten Prototyp, den Z-1, hatte die Nasa 2012 vorgestellt. Der Nachfolger weise wichtige Verbesserungen auf, erklärt die US-Raumfahrtbehörde(öffnet im neuen Fenster). Die Wichtigste sei, dass der Z-2 einen harten oberen Torso habe. Beim Z-1 war er weich. Die Konstruktion aus harten Verbundwerkstoffen werde dem Träger den nötigen Schutz beim Einsatz auf einem fremden Himmelskörper bieten. Zudem seien die Gelenke an den Hüften und den Schultern sowie die Stiefel verbessert worden.

Tests ab Herbst

Bis zum Herbst will die Nasa einen Z-2 anfertigen lassen, mit dem unter anderem Tests in der Vakuumkammer, in einem großen Wasserbecken sowie auf einer simulierten Marsoberfläche durchgeführt werden sollen. Dafür hatte sich die Nasa etwas Besonderes ausgedacht: Sie entwarf drei verschiedene Designs und ließ die Netzgemeinde darüber abstimmen, wie der Z-2-Prototyp aussehen soll.

Das Ergebnis war eindeutig: Auf das Design Technology fielen 63 Prozent der 233.431 abgegebenen Stimmen. Biomimicry(öffnet im neuen Fenster) erhielt knapp 28 Prozent, Trends in Society(öffnet im neuen Fenster) 14 Prozent. Schon zu Beginn der Abstimmung lag das futuristisch anmutende Design Technology deutlich vorn.


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