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Pip-Boy 3000:  sicher navigieren oder den Helm abnehmen
Pip-Boy 3000: sicher navigieren oder den Helm abnehmen (Bild: Team Reno)

Wearables: Pip-Boy 3000 für Astronauten

Ein US-Team hat für den Nasa-Wettbewerb International Space Apps Challenge einen tragbaren Computer gebaut, wie er in der Fallout-Spieleserie vorkommt. Astronauten sollen das System künftig am Handgelenk tragen.

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In der Computerspielserie Fallout trägt der Protagonist einen Computer am Handgelenk, den Pip-Boy 3000. Möglicherweise werden US-Astronauten bei Ausflügen auf fremden Himmelskörpern künftig ebenfalls einen solchen Computer am Arm tragen: Ein Team von US-Tüftlern hat das Requisit aus der Spieleserie nachgebaut.

Sie hätten ein Stück populärer Science Fiction in die Realität überführen wollen, schreiben die fünf Entwickler, die sich Team Reno nennen. Die Wahl sei auf den Pip-Boy 3000 aus dem Spiel Fallout 3 gefallen. "Das Ziel war, Umweltsensoren in einer handlichen Manschette unterzubringen, die dem Träger sagt, ob er dort sicher navigieren oder den Helm abnehmen kann."

Position und Umweltdaten

Die Sensoren des Pip-Boy 3000 erfassen Position und Höhe sowie diverse Umweltdaten: In dem Gehäuse sitzt ein CC2541 Sensor Tag von Texas Instrument, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck sowie über ein Infrarotthermometer die Temperatur von Objekten in der Umgebung misst. Außerdem hat das System einen Geigerzähler, der die Umgebungsstrahlung erfasst.

  • Der Computer am Handgelenk zeigt die Position an... (Bild: Team Reno)
  • ... sowie Umweltdaten wie Temperatur, Luftdruck oder Strahlung. (Bild: Team Reno)
  • Künftig soll das System auch Vitaldaten erfassen. (Bild: Team Reno)
  • Der Nachbau aus dem 3D-Drucker... (Bild: Team Reno)
  • ... und das Vorbild aus dem Spiel Fallout 3. (Bild: Bethesda)
Der Computer am Handgelenk zeigt die Position an... (Bild: Team Reno)

Das Display des Pip-Boy 3000 ist ein iPhone 5, das, unterstützt von einem Pinoccio-Microcontroller, die Datenverarbeitung übernimmt.

Vitaldaten und Kommunikation in Arbeit

Ganz fertig geworden sind die Entwickler mit ihrem Unterarmcomputer nicht. Er soll noch durch einen Sensor ergänzt werden, der Blutdruck und andere Vitaldaten überwacht. Zudem soll das System eine Möglichkeit für die Kommunikation bekommen: Es soll möglich werden, Nachrichten auf das Display zu schicken. Der Träger kann mit vorgefertigten Sätzen antworten, die er mit einem einfachen Knopfdruck abschicken kann.

Das Gehäuse ist mit einem 3D-Drucker aufgebaut. Den Entwurf hat das Team Reno nicht selbst erstellt: Er stammt aus der 3D-Datenbank Thingiverse - die fünf Entwickler sind nicht die ersten, die einen Pip-Boy 3000 nachbauen. Das Projekt ist Open Source, die Daten sind auf der Plattform Github veröffentlicht.

International Space Apps Challenge

Team Reno hat den Pip-Boy 3000 zur International Space Apps Challenge eingereicht. Das ist ein Wettbewerb, den die US-Raumfahrtbehörde Nasa zum dritten Mal veranstaltet hat. Ziel ist, Anwendungen für die Raumfahrt zu entwickeln.

In diesem Jahr sollten die Teilnehmer Konzepte zu den Bereichen Asteroiden, bemannte Raumfahrt, Erdbeobachtung, Raumfahrttechnik und Robotik einreichen. Der Pip-Boy 3000 gehört in die Kategorie Space Wearables: Fashion Designer to Astronauts.


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wasWeißDennIch 14. Mai 2014

omg.... nein, denken soll echt helfen. Aber die Kapseln haben sie wahrscheinlich alle...

yast 13. Mai 2014

Welches Touch-Display reagiert auf Wärme?

Garius 13. Mai 2014

Sorry, da musste mal der Kleingeist laut werden :D

masterx244 13. Mai 2014

die sich Team Reno nennen. Die Wahl sei auf den Pip-Boy 300 aus dem Spiel Fallout 3...



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