Abo
  • Services:
Anzeige
Frühzeit des Mars: staubige Rosa- und Brauntöne statt blauer Himmel
Frühzeit des Mars: staubige Rosa- und Brauntöne statt blauer Himmel (Bild: Nasa/Screenshot: Golem.de)

Mars Nasa-Video rekonstruiert Marsvergangenheit

Wenige Tage vor dem Start der Sonde Maven hat die Nasa ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie es früher auf dem Mars ausgesehen haben könnte. In seiner Frühzeit gab es auf dem Planeten eine dichte Atmosphäre und fließendes Wasser. Maven soll die Marsatmosphäre erforschen.

Anzeige

Da hätte Curiosity nasse Räder bekommen: Die National Aeronautics and Space Administration (Nasa) hat ein Video veröffentlicht, das einen Blick in die Vergangenheit des Mars wirft. Die US-Raumfahrtbehörde stimmt damit auf den baldigen Start der Marssonde Maven ein.

Wolken ziehen über einen Himmel, der strahlend blau ist und nicht so trübe, wie ihn die aktuellen Bilder zeigen, die der Rover Curiosity seit über einem Jahr zur Erde funkt. Gewässer schwappen, wo sich heute endlose Wüsten erstrecken. So soll es vor gut vier Milliarden Jahren auf dem Mars ausgesehen haben.

Hinweise auf fließendes Wasser

Curiosity hat mehrfach Hinweise auf fließendes Wasser gefunden: ein trockenes Flussbett und Sedimentgestein. Auch der Rover Opportunity hat schon solche Spuren entdeckt.

In seiner Frühzeit habe der Mars mutmaßlich "eine dichte Atmosphäre gehabt, die warm genug war, dass es Ozeane mit flüssigem Wasser gab", erklärt die Nasa. Dann hätten sich die Bedingungen verändert: Es sei trocken und kalt geworden. "Die Seen trocknen aus, während die Atmosphäre allmählich von einem blauem Himmel, ähnlich dem auf der Erde, zu den staubigen Rosa- und Brauntönen übergeht, die heute auf dem Mars vorherrschen."

Neue Erkenntnisse über die Marsatmosphäre

Die heutige Marsatmosphäre hat einen Druck von nur 7 Millibar. Damit ist sie zu dünn, so dass Wasser an der Oberfläche nicht bestehen kann. Weshalb der Mars seine Atmosphäre verlor, ist noch nicht bekannt. Die Verteilung der gemessenen Isotope weist daraufhin, dass die Atmosphäre von oben nach unten verloren ging und dass dies relativ schnell passierte. Neue Erkenntnisse darüber soll die kommende Marsmission bringen.

Am 18. November 2013 soll die Sonde Mars Atmosphere and Volatile Evolution (Maven) zum Nachbarplaneten aufbrechen und diesen im September 2014 erreichen. Maven wird den Mars umkreisen und seine Atmosphäre aus dem Orbit untersuchen. Außerdem wird die Sonde als Zwischenstation für die Kommunikation mit den Rovern Opportunity und Curiosity benötigt.

Ausnahme von Haushaltsperre

Vor einem Monat hatte die Mission noch infrage gestanden: Auch die US-Raumfahrtbehörde war von der Haushaltsperre betroffen. 97 Prozent der rund 18.000 Mitarbeiter waren im Zwangsurlaub. Doch die Nasa konnte eine Ausnahmeregelung für das Projekt erwirken und somit den Starttermin Anfang kommender Woche sicherstellen.

Hätte die Nasa die Genehmigung nicht erhalten, hätte sich die Maven-Mission um gut drei Jahre verzögert: Das Startfenster ist noch bis zum 7. Dezember offen. Danach entfernt sich der Mars zu weit von der Erde. Erst 2016 stehen Mars und Erde wieder so günstig zueinander.


eye home zur Startseite
mfeldt 18. Nov 2013

NIcht unbedingt - würde man Venus an die Stelle des Mars versetzen, könnte es dort...

Replay 15. Nov 2013

-1 Der Laie denkt halt nicht weiter. https://forum.golem.de/kommentare/internet/mars-nasa...

dopemanone 15. Nov 2013

schau dir das hier mal an und bedenke dabei, dass ein umlauf der erde um die sonne 1 jahr...

azeu 15. Nov 2013

Diese These klingt bis jetzt am plausibelsten, da sie keine Widersprüche aufweist.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MediaMarktSaturn Retail Concepts, München
  2. Robert Bosch GmbH, Ditzingen
  3. LEDVANCE GmbH, Garching bei München
  4. RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH, Wetter (Ruhr), Berlin, Bielefeld


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samung UHD-TV 569,00€, LG UHD-OLED-TV 2.398,00€)
  2. ab 44,99€
  3. ab 13,53€

Folgen Sie uns
       


  1. Wirtschaftsministerin

    Huawei wird in Bayern Netzwerkausrüstung herstellen

  2. Overwatch

    Blizzard will bessere Beschwerden

  3. Mobilfunk

    Nokia nutzt LTE bei 600 MHz erfolgreich

  4. Ohne Flash und Silverlight

    Netflix schließt HTML5-Umzug ab

  5. Mass Effect Andromeda im Technik-Test

    Frostbite für alle Rollenspieler

  6. Hannover

    Die Sommer-Cebit wird teuer

  7. Android O

    Alte Crypto raus und neuer Datenschutz rein

  8. Streaming

    Akamai macht Videos mit Quic schneller

  9. United Internet

    1&1 bietet VDSL immer mehr über sein eigenes Netz an

  10. Videostreaming im Zug

    Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
NZXT: Lüfter auch unter Linux steuern
NZXT
Lüfter auch unter Linux steuern
  1. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich
  2. FluoWiFi Arduino-kompatibles Board bietet WLAN und Bluetooth
  3. Me Arm Pi Roboterarm zum Selberbauen

Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Mass Effect Andromeda im Test: Zwischen galaktisch gut und kosmischem Kaffeekränzchen
Mass Effect Andromeda im Test
Zwischen galaktisch gut und kosmischem Kaffeekränzchen
  1. Mass Effect Countdown für Andromeda
  2. Mass Effect 4 Ansel und Early Access für Andromeda
  3. Mass Effect Abflugtermin in die Andromedagalaxie

  1. Re: Macht es auf eigene Rechnung und ein...

    TC | 17:17

  2. Re: Beschwert ihr euch?

    zampata | 17:11

  3. Re: Wie blöd muss man sein

    Moe479 | 17:11

  4. Re: Bekommt er dann auch Rundfunkgebühr?

    tingelchen | 17:09

  5. Re: Gesucht: Externes Gehäuse und NAS in einem

    Lefteous | 17:09


  1. 16:50

  2. 16:24

  3. 15:46

  4. 14:39

  5. 14:10

  6. 13:36

  7. 13:35

  8. 13:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel