Abo
  • Services:

Curiosity: Deine Spuren im Sand...

Die Nasa hat zwei Fotos veröffentlicht, die die Spuren zeigen, die der Rover Curiosity auf dem Mars hinterlassen hat. Sie wurden von einem Marssatelliten aus rund 270 Kilometern Höhe aufgenommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Marsrover Curosity (am 11. Dezember 2013): rund 4,6 Kilometer auf dem Mars zurückgelegt
Marsrover Curosity (am 11. Dezember 2013): rund 4,6 Kilometer auf dem Mars zurückgelegt (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)

Seit seiner Landung im August 2012 hat der Mars-Rover Curiosity viele spektakuläre Bilder zu Erde gefunkt. Jetzt ist er selbst zum Fotomotiv geworden: Der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) hat zwei Bilder von dem Rover aufgenommen.

  • Curiositys Spuren im Marssand am 11. Dezember 2013. Der Rover, der nicht im Bild ist, ist von rechts oben gekommen und nach links unten gefahren. Norden ist auf dem Foto oben. (Foto: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
  • Suchbild mit Rover: Curiosity ist links unten zu erkennen. Die Spur verläuft im Zickzack, weil der Rover  Hindernissen ausgewichen ist. (Foto: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
Curiositys Spuren im Marssand am 11. Dezember 2013. Der Rover, der nicht im Bild ist, ist von rechts oben gekommen und nach links unten gefahren. Norden ist auf dem Foto oben. (Foto: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. inovex GmbH, verschiedene Einsatzorte

MRO hat die Aufnahmen - die eine ist schwarz-weiß, die andere farbig - mit seiner Kamera High-Resolution Imaging Science Experiment (Hirise) aus einer Höhe von über 270 Kilometern über der Marsoberfläche gemacht. Darauf sind die beiden Spuren, die die sechs Räder des Rovers im Marssand hinterlassen haben, deutlich zu erkennen. Die Spurbreite des Rovers beträgt etwa 3 Meter. Die Fotos sind bereits am 11. Dezember 2013 entstanden. Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) hat sie aber erst jetzt veröffentlicht.

Unterwegs zum Mount Sharp

Die Bilder zeigen einen großen Teil des Weges, den der Rover auf dem Mars zurückgelegt hat. Sehr gut sichtbar sind die Spuren von einem Ort, der die Bezeichnung Yellowknife Bay bekommen hat, bis zu seiner Position am Aufnahmetag. Anfang Juli 2013 hat Curiosity sich wieder in Bewegung gesetzt. Er ist jetzt unterwegs zum Mount Sharp, einer Erhebung in der Mitte des Gale-Kraters. Der Spuren vom Landeplatz Bradbury Landing zur Yellowknife Bay sind nicht mehr so gut sichtbar.

Curiosity hatte sich mehrere Monate an der Yellowknife Bay aufgehalten, wo er Hinweise auf ehemals flüssiges Wasser fand. Unter anderem hat er dort auch erstmals Löcher in den Marsboden gebohrt und Bodenproben genommen.

Im Zickzack über den Mars

Bis zum 11. Dezember 2013 hatte Curiosity rund 4,6 Kilometer zurückgelegt. Die Spur verläuft allerdings nicht gerade - immer wieder musste er Umwege fahren, um steilen Abhängen und anderen Hindernissen auszuweichen.

  • Luftbild vom Gale Krater mit Landeplatz, Curiosity und Glenelg, aufgenommen am 4. September 2012 (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
  • Curiosity von oben, aufgenommen am 2. September 2012 (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
  • Erste Farbbilder vom Aufschlagsort des Deckels der Transportkapsel mit Fallschirm... (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
  • ... sowie des Skycranes. Beide Bilder wurden ebenfalls vom MSR am 2. September 2012 gemacht. (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)
  • Der Roboterarm des Rovers. Das Bild wurde mit der 34-mm-Mastcam gemacht. (Bild: Nasa/JPL-Caltech/MSSS)
Luftbild vom Gale Krater mit Landeplatz, Curiosity und Glenelg, aufgenommen am 4. September 2012 (Bild: Nasa/JPL-Caltech/Univ. of Arizona)

Der MRO hatte Curiosity schon einmal mit Hirise fotografiert. Das war allerdings knapp einen Monat nach der Landung - da hatte sich Curiosity gerade mal ein paar Meter von Bradbury Landing entfernt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen
  2. bei Alternate kaufen
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

ChriDDel 13. Jan 2014

http://www.google.com/moon/

paris 11. Jan 2014

NATUERLICH muessen wir auf weitere Planeten - langfristig sogar in andere Sonnensysteme...

Ach 11. Jan 2014

Das ist der Grund weshalb ich den Weltraum selber als Zukunft sehe. Die Herausforderung...

Kakiss 11. Jan 2014

Kommt nicht alle Tage vor dass wir unsere eigenen Spuren auf fernen Planeten sehen...

Kakiss 11. Jan 2014

Woran Menschen glauben ist irrelevant, der eine an Freiheit, der eine an einen Propheten...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Bargeldloses Zahlen: Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt
Bargeldloses Zahlen
Warum Apple Pay sich hier noch nicht auszahlt

Während Google Pay jüngst hierzulande gestartet ist, lässt Apple Pay auf sich warten. Kein Wunder: Der deutsche Markt ist schwierig - und die Banken sind in einer guten Verhandlungsposition.
Eine Analyse von Andreas Maisch

  1. Bargeldloses Zahlen Apple und Goldman Sachs planen Apple-Kreditkarte

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /