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Marslander: ähnelt der Raumsonde Phoenix
Marslander: ähnelt der Raumsonde Phoenix (Bild: Mars One)

Raumfahrt: Mars One will per Crowdfunding zum Mars

Marslander: ähnelt der Raumsonde Phoenix
Marslander: ähnelt der Raumsonde Phoenix (Bild: Mars One)

Mars One hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um den Bau von zwei Raumfahrzeugen zu finanzieren, einem Landefahrzeug und einem Satelliten. Sie sollen 2018 zum Mars fliegen.

Mars One will 2018 zwei Raumfahrzeuge zum Mars schicken. Finanziert werden soll das Unternehmen durch Crowdfunding. Ursprünglich wollte das niederländische Unternehmen die erste Mission 2016 auf die Reise schicken.

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Die Mission soll die Kolonisierung des Planeten vorbereiten, die die Mars One für die 2020er Jahre plant. Dafür wollen die Niederländer zwei Raumfahrzeuge entsenden: Ein Lander soll auf dem Planeten aufsetzen und dort Daten sammeln. Dafür wird er mit einer Kamera, einem Greifarm, einem Gerät zur Gewinnung von Wasser sowie weiteren wissenschaftlichen Geräten, die Universitäten weltweit beisteuern sollen, ausgestattet. Außerdem soll er Solarpaneele aufstellen.

Kommunikation über einen Satelliten

Nummer zwei wird ein Satellit, der in einem synchronen Orbit um den Mars kreisen soll. Er wird als Relaisstation für die Kommunikation mit dem Landefahrzeug dienen - ähnlich wie die Marssonde Maven, die die US-Raumfahrtbehörde Nasa kürzlich auf die Reise zum Mars geschickt hat.

Das Landefahrzeug wird der US-Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin bauen. Es soll der Raumsonde Phoenix der Nasa ähneln, die 2008 auf dem Mars gelandet ist. Der Satellit soll in Großbritannien gefertigt werden, von dem Unternehmen Surrey Satellite Technology (SSTL).

Communityfinanzierte Raumfahrzeuge

Den Bau der beiden Raumfahrzeuge will Mars One über eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Indiegogo finanzieren. Die Kosten veranschlagt Mars One mit etwa 336.000 US-Dollar - 256.000 US-Dollar für den Lander und 80.000 US-Dollar für den Satelliten.

Ziel der Kampagne sind 400.000 US-Dollar. Unterstützer können, je nach Höhe der Spende, eine Botschaft zum Mars oder ein Bild von sich in den Marsorbit oder direkt auf den Planeten schicken. Die Crowdfunding-Aktion dauert noch bis zum 25. Januar 2014. In den ersten 24 Stunden sind knapp 30.000 US-Dollar zusammengekommen.

Über 200.000 Marskandidaten

Die ersten vier Marsbewohner sollen sich 2025 auf den Weg machen. Weitere sollen im Zweijahresrhythmus folgen. Im Mai hatte Mars One seine Pläne bekanntgegeben und Freiwillige aufgefordert, sich zu bewerben. Obwohl eine Rückkehr zur Erde nicht vorgesehen ist, haben sich über 200.000 potenzielle Marsbürger gemeldet. Finanziert werden soll das Projekt über Spenden und Sponsoren sowie den Verkauf von Fernsehrechten.

Es werde die erste private Marsmission, sagte Mars-One-Gründer Bas Lansdorp bei der Vorstellung der Indiegogo-Kampagne in der US-Hauptstadt Washington. Im gleichen Jahr will allerdings auch das von dem US-Geschäftsmann Dennis Tito gegründete Projekt Inspiration Mars zum Mars zu fliegen. Tito will sogar ein bemanntes Raumfahrzeug zum Mars schicken, das den Planeten einmal umrunden und dann zur Erde zurückkehren soll.


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-horn- 03. Jan 2014

Moien, kleiner Zwischenstand nach Halbzeit. Zur Zeit liegen die bei 117k. Dann bin ich...

wp (Golem.de) 11. Dez 2013

Wenn der Link finanziert ist, kann er ja nicht funktionieren. ;-) Danke für wen Hinweis...



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