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Raumfahrt: Esa testet Marsrover in Chile

2018 will die Europäische Raumfahrtagentur (Esa) einen eigenen Rover auf den Mars schicken. Die Vorbereitungen für die Mission Exomars laufen bereits: Derzeit testet die Esa einen Prototyp in der trockensten Wüste der Erde.

Artikel veröffentlicht am ,
Rover Bridget: Suche nach Leben zwei Meter unter der Marsoberfläche
Rover Bridget: Suche nach Leben zwei Meter unter der Marsoberfläche (Bild: Michel van Winnendael/Esa)

Bridget heißt ein Rover, den die Europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) auf den Mars schicken will. In dieser Woche testet die Esa einen Prototyp des Rovers in der Atacama-Wüste in Chile.

  • Spuren im Sand der Wüste Atacama hinterlässt... (Foto: Esa/RAL)
  • ... der Rover Bridget. Er ist ein Prototyp...  (Foto: Michel van Winnendael/Esa)
  • ... des Rovers, den die Esa 2018 auf den Mars schicken will. (Bild: Esa)
  • Derzeit wird der Rover in der chilenischen Wüste getestet. Das Testgebiet wurde mit einer Drohne erkundet. (Foto: Esa/RAL)
  • Der Rover ist mit mehreren Kameras und einem Bodenrader ausgerüstet. Damit soll er auf dem Mars nach geeigneten Stellen suchen, an denen er nach Proben bohren wird. (Foto: Michel van Winnendael/Esa)
Spuren im Sand der Wüste Atacama hinterlässt... (Foto: Esa/RAL)
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Die Atacama ähnelt dem Mars und eignet sich damit gut für die Tests, Sample Acquisition Field Experiment with a Rover (Safer) genannt: Die Wüste im Norden Chiles ist einer der trockensten Orte auf der Erde. Dort gibt es keine Vegetation. Der Boden ist rotbraun und mit größeren Steinen übersät. Mit einer Drohne hatte das Safer-Team zuvor das Testgelände aus der Luft kartiert, um einen geeigneten Einsatzort zu finden, den sie Safer Valley genannt haben.

Überwachung aus Europa

Fünf Tage lang soll der Rover in der Wüste unterwegs sein. Gesteuert wird der Test aus Europa, genauer gesagt aus dem European Centre for Space Applications and Telecommunications (ECSAT) in Harwell in der südenglischen Grafschaft Oxfordshire. Die Esa-Einrichtung nahe der Universitätsstadt Oxford ist erst im Mai 2013 eröffnet worden.

Bridget ist mit einigen Instrumenten ausgestattet: einer Panoramakamera, die 3D-Bilder der Umgebung aufnimmt, einem Bodenradar, das unter die Oberfläche schauen soll, sowie einer Kamera, mit der die Wissenschaftler Proben, die der Rover genommen hat, unter die Lupe nehmen wollen. Im Wortsinn: Die Auflösung der Kamera liegt im Bereich von einem Tausendstel Millimeter.

Leben unter der Oberfläche

Diese Instrumente dienen dazu, den besten Platz für eine Bohrung in den Marsboden zu finden. Der Rover soll dann Proben unter der Oberfläche nehmen. Die Forscher hoffen, dass sie dort, geschützt vor der Strahlung und anderen äußeren Einflüssen, Spuren von marsianischem Leben finden. Der europäische Rover soll bis zu zwei Meter tief in den Marsboden bohren können.

Das Programm Exomars ist eine Kooperation der Esa und der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos. Es umfasst zwei Marsmissionen, die 2016 und 2018 starten sollen: Bei der ersten werden ein Marssatellit, der Trace Gas Orbiter (TGO), der die Atmosphäre untersuchen soll, und ein Eintritts-, Abstiegs- und Landedemonstrationsmodul (EDM) zum Mars fliegen. Der Rover soll 2018 folgen und 2019 auf dem Nachbarplaneten ankommen.



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RipClaw 11. Okt 2013

Bild 5 zeigt ansatzweise das zwar aber wenn man sich die anderen Bilder ansieht dann hat...


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