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Lunar Catalyst: Nasa schreibt Entwicklung von Mondlandefahrzeugen aus

Am heutigen Montag endet eine erste Einreichungsfrist für das Programm Lunar Catalyst der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Privatunternehmen sollen Raumtransporter und Fahrzeuge für die Prospektion auf dem Mond entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Mond: Suche nach Wasser, Methan - und Rohstoffen?
Der Mond: Suche nach Wasser, Methan - und Rohstoffen? (Bild: Sean Smith/Nasa)

Auf der Erde werden manche Rohstoffe langsam knapp, oder es gibt sie gar nicht. Sie sollen deshalb auf anderen Himmelskörpern gesammelt werden - auf Asteroiden etwa. Oder auf dem Mond. Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) hat Privatunternehmen aufgefordert, Konzepte für den Bau dafür nötiger Maschinen einzureichen.

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Lunar Cargo Transportation and Landing by Soft Touchdown (Lunar Catalyst) heißt das Programm, das die Nasa kürzlich verkündet hat. Bis zum heutigen Montag können Unternehmen erste Vorschläge bei der Nasa einreichen. Vollständige Anträge müssen bis zum 17. März 2014 bei der US-Weltraumbehörde eingehen.

Raumtransporter und Schürfroboter

Die Unternehmen sollen Landefahrzeuge entwickeln, die kleinere und mittelgroße Nutzlasten zum Mond bringen können. Kleine Nutzlasten wiegen 30 bis 100 Kilogramm, mittlere 250 bis 500 Kilogramm. Außerdem sollen sie Roboter bauen, die Rohstoffe auf dem Mond aufspüren können.

Die Nasa wird die Unternehmen - anders als beim Commercial Crew Program (CCP) - jedoch nicht finanziell unterstützen. CCP ist das Programm für die Versorgung der Internationalen Raumstation durch die privaten US-Raumfahrtunternehmen SpaceX und Orbital Sciences.

Unterstützung, aber kein Geld

Ganz ohne offizielle Unterstützung bleiben die Teilnehmer an Lunar Catalyst dennoch nicht: Sie bekommen technische Unterstützung von erfahrenen Nasa-Mitarbeitern, dürfen die Infrastruktur der US-Raumfahrtbehörde nutzen, beispielsweise die Testeinrichtungen, oder sie können Ausrüstung ausleihen.

In den vergangenen Jahren haben Sonden, die den Mond umkreisen wie der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) der Nasa, Wassereis sowie weitere flüchtige Stoffe auf dem Mond ausgemacht. Jetzt gelte es, vor Ort zu erkunden, in welchem Maße sie dort vorhanden sind, erklärte Jason Crusan, Leiter der Abteilung Advanced Exploration Systems der Nasa, zum Start von Lunar Catalyst.

Rohstoffe vom Mond

Die Nasa hat schon früher Schürfroboter wie Polaris oder Rassor in Auftrag gegeben. Die werden mutmaßlich nicht nur nach Wasser und Methan suchen. Auf dem Mond werden auch Rohstoffe wie Metalle der seltenen Erden und Helium 3 vermutet.

Metalle der seltenen Erden werden für die Herstellung vieler Hochtechnologieprodukte benötigt und sind deshalb sehr begehrt. China beherrscht diesen Markt praktisch ausschließlich: Über 90 Prozent dieser Metalle kommen von dort. Das dreiwertige Helium-Isotop soll als Brennstoff für die Kernfusion eingesetzt werden.



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zettifour 10. Feb 2014

Ich meine, die Horizontalgeschwindigkeit der Kabine ist am Boden doch viel geringer als...

teenriot 10. Feb 2014

Wenn das so einfach ist gehört Amerika Spanien und der Weltraum den Russen. :)

Sebbi 10. Feb 2014

Aha Das ist ein Problem, aber ... es gibt kein gesundes Niveau. Wir werden durch alles...


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