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Esa-Astronaut beim Unterwassertraining (Symbolbild): Sperriger Anzug, verringerte Schwerkraft
Esa-Astronaut beim Unterwassertraining (Symbolbild): Sperriger Anzug, verringerte Schwerkraft (Bild: Comex)

Raumfahrt: Moonwalk auf dem Grund des Mittelmeers

Esa-Astronaut beim Unterwassertraining (Symbolbild): Sperriger Anzug, verringerte Schwerkraft
Esa-Astronaut beim Unterwassertraining (Symbolbild): Sperriger Anzug, verringerte Schwerkraft (Bild: Comex)

Im Weltraum sollen künftig Menschen und Roboter zusammen auf Erkundung gehen. Das europäische Forschungsprogramm Moonwalk soll die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine vorbereiten.

Das Projekt heißt Moonwalk. Doch zunächst geht es abwärts: Unter anderem auf dem Grund des Mittelmeers sollen sich Astronauten auf Missionen zu fremden Himmelskörpern vorbereiten. Unter der Leitung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) werden europäische Forscher das Unterwassertrainingsprogramm für Raumfahrer entwerfen.

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Im Mittelmeer vor der südfranzösischen Stadt Marseille sollen die Astronauten lernen, sich in der verringerten Schwerkraft, wie sie etwa auf dem Mond herrscht, zu bewegen. Der zweite Trainingsort befindet sich in der Wüstenlandschaft von Río Tinto im Südwesten Spaniens. Dort soll die Entnahme von Proben auf dem Mars geübt werden. Bei beiden Ausbildungsszenarien werden die Astronauten sperrige Anzüge tragen, die den Raumanzügen ähneln, die sie bei einem Einsatz jenseits der Erde tragen werden.

Mensch kommuniziert mit Maschine

Bei dem Moonwalk-Programm geht es aber nicht nur darum, die Astronauten allein vorzubereiten: Künftige Missionen werden voraussichtlich von Menschen zusammen mit Robotern durchgeführt. Ziel ist deshalb, die Kooperation von Mensch und Maschine vorzubereiten. Dazu wird im ersten Schritt die Kommunikation zwischen beiden gehören. Weitere Trainingsszenarien werden die europäischen Forscher zusammen mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa entwickeln.

Unter der Führung der DFKI-Robotiker in Bremen werden sieben Forschungsinstitutionen und Unternehmen aus sieben europäischen Ländern zusammenarbeiten.


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