Seit vier Jahren ergibt die Breitbandmessung der Bundesnetzagentur dasselbe: Kunden erreichen meist nicht die maximale Datenrate. Ein Beirat hat nun genug.
Es geht um die Aufrechterhaltung des Betriebs von Festnetz und Mobilfunk in der Coronakrise. Die Behörden sollen schnell reagieren, fordern alle relevanten Verbände.
Update In Berlin hat der Verbraucherzentrale Bundesverband laut taz wegen des Coronavirus eine Überlastung gemeldet. Die Verbraucherzentrale erklärt, der Bericht sei bewusst falsch.
Deutschland holt bei den Internetanbindungen im Jahr 2019 leicht auf: Mehr Unternehmen bekommen schnelles Internet. Doch es kommt darauf an, was man darunter versteht.
Zeitversetztes Fernsehen ist schlecht für die Werbeeinnahmen der Privatsender. In Österreich haben Pro7 und Sat1 eine einstweilige Verfügung durchgesetzt, auch per App im WLAN.
Telekom-Chef Tim Höttges sieht die jüngste Preissenkung beim Vodafone Gigakabel kritisch. Er sagte zum Ausblick: "Jetzt wird nur noch Glasfaser pur gebaut."
Die Deutsche Telekom hat den Gewinn im vergangenen Jahr um fast 80 Prozent auf rund 4 Milliarden Euro gesteigert. Nun ist das große Ziel die Übernahme von Sprint in den USA.
Vodafone darf sein Mobilfunknetz in Australien doch mit dem Festnetzbetreiber TPG zusammenführen. TPG hatte nach dem dortigen Verbot von Huawei seinen 5G-Ausbau gestoppt.
Der neue Chef des Schweizer Mobilfunkbetreibers Sunrise heißt Krause und kommt aus Deutschland. Nach der misslungenen Übernahme des Kabelnetzkonzerns UPC Schweiz müssen drei Topmanager gehen.
Die Deutsche Bahn hat 18.500 Kilometer Glasfaser, von der sie nur wenige Fasern selbst nutzt. Das wird nun dem Breitbandausbau angeboten. Doch von einem Ausbau der gesamten 33.400 Kilometer Schienentrassen mit Glasfaser ist keine Rede mehr.
Die Telekom kann den Gewinn und Umsatz stark steigern. Die Jahresprognose wurde angehoben. Die Deutsche Telekom stehe voll unter Dampf, sagte Konzernchef Höttges. Für den Kauf von Sprint steht eine Entscheidung an.
Der Plan des milliardenschweren Kabelkonzernführers John Malone, UPC für 5,6 Milliarden Euro zu verkaufen, ist gescheitert. Olaf Swantee, Chief Executive Officer von Sunrise, sagte am Dienstag, der Deal sei "tot".
Der staatliche australische Betreiber NBN Co wehrt sich gegen das schlechte Abschneiden seines Netzes in Speedtest. Es gehe um mehr als MBit/s. Doch die Absage an FTTH hat das Projekt NBN weitgehend entwertet.
Einige Geschäftskunden haben sich nicht um die Umstellung ihrer Sprachtelefon- und ISDN-Mehrgeräteanschlüsse auf IP gekümmert. Sie bekommen jetzt einige Monate Aufschub von der Telekom.
Internetverbindungen fallen bei vielen Nutzern wochenlang aus. Viele sind gezwungen, den Anbieter immer wieder zu kontaktieren bis das Problem vom Provider endlich behoben wird.
Bei UPC wird noch in diesem Monat 1 GBit/s im gesamten Netz angeboten, was in Deutschland noch keiner aus der Kabelnetz-Branche geschafft hat. Auch Sunrise baut sein 5G-Angebot als Glasfaser-Ersatz aus.
Freenet ist mit der Übernahme des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz nicht einverstanden. Eine Kapitalerhöhung will das deutsche Unternehmen blockieren. UPC reagiert stark verärgert.
Die Telekom kann trotz starker Quartalszahlen im Festnetz wenig Neukunden für Vectoring gewinnen. Besonders die Konkurrenz mietete weniger Zugänge bei der Telekom an und viele Kunden gingen verloren.
Ein bundesweites Glasfasernetz entlang der Schienen ließe sich relativ einfach verlegen und würde nicht nur die Wi-Fi-Versorgung im Zug verbesssern. Jetzt liegt der Bahn eine erste Planung vor, einer der Partner ist relativ unbekannt.
Eigentlich sollte G.fast von ZTE bei 212 MHz eine Datenrate von 2 GBit/s bieten. Nun sind es für den Nutzer doch nur halb so viel geworden. Dennoch "ein gigantischer technischer Meilenstein", sagte der chinesische Ausrüster.
Huawei will eine schnellere Entscheidung in seiner Klage gegen die "verfassungswidrigen" US-Sanktionen. US-Politiker nutzten den gesamten Staatsapparat, um ein privates Unternehmen zu verfolgen, sagte der Chefjustiziar.
Rund 9.300 Haushalte und 1.000 Unternehmen in Hamburg bekommen im Festnetz eine Datenrate von weniger als 30 MBit/s. Die Deutsche Telekom hat im Förderverfahren gewonnen und baut jetzt aus.
Das Telefonieren mit dem Handy legt weiter zu. Im vergangenen Jahr haben die Deutschen erstmals mehr vom Mobiltelefon als vom Festnetztelefon angerufen. Der SMS-Versand wird immer weniger genutzt und die weggefallenen Roaminggebühren machen sich bemerkbar.
Der Vorschlag der Stadtnetzbetreiber, die realen Kosten der Deutschen Telekom für ihr Kupfernetz als Preis für die letzte Meile zugrunde zu legen, soll nicht gut für die Glasfaser sein. Das meint zumindest die Bundesnetzagentur.
Der Glasfaser-Ausbau bis an die Straßenecke kostet 2.000 Euro pro Kunde, bis ins Haus sind rund 5.000 Euro fällig. Dennoch setzt Inexio verstärkt auf FTTH, auch wenn sich dem Kunden dafür nicht viel mehr berechnen lässt.