Coronakrise: Schon morgens viel Netflix und Games

Menschen im Homeoffice nutzen Videokonferenzen wie Zoom. Zugleich sind Whatsapp, Streaming und Spiele gefragt.

Artikel veröffentlicht am ,
Traffic in besonderen Zeiten
Traffic in besonderen Zeiten (Bild: Nokia)

Beim Online-Entertainment zeigt die Zunahme des Netflix-Traffics am ersten Tag des Corona Lockdowns, dass viele morgens und am frühen Nachmittag mit dem Streaming beginnen. Das erklärte Craig Labovitz, Chief Technology Office des Netzwerk Analyse- und Security-Bereiches Nokia Deepfield, in einem Blogbeitrag über Westeuropa vom 20. März 2020. Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hätten in kurzer Zeit zu einem massiven Anstieg der Internetnutzung geführt.

  • Die Messung des Nokia-Bereiches
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In den ersten Tagen nach Beginn der Lockdowns in Westeuropa ab dem 9. März verzeichnete Whatsapp einen Anstieg des Datenverkehrs von teilweise über 200 Prozent.

Deutliche Spitzen habe es am ersten Tag des Beginns der Schulschließungen in den Morgenstunden gegeben. "Am ersten Sonntag nach Beginn der Lockdowns gab es sogar 500 Prozent mehr Datenverkehr." Und während des Tages verzeichnete man ein nie dagewesenes Wachstum bei Latenz-sensitiven Anwendungen: 300 Prozent bei Videokonferenz-Anbietern wie Zoom oder Skype und 400 Prozent bei Gaming-Apps. Beim Online-Entertainment ließ sich an der Zunahme des Netflix-Traffics am ersten Tag der Lockdowns ablesen, dass viele früher am Tag - morgens und am frühen Nachmittag - mit dem Streaming beginnen.

Während das abendliche Datenvolumen bei einem Zuwachs von 20 Prozent blieb, betrug der Gesamtanstieg des Datenverkehrs 97 Prozent am Morgen und 27 Prozent bis 42 Prozent am frühen Nachmittag, was erheblich zum gesamten Datentraffic beitrug.

Die gute Nachricht sei, dass die Netze die erhöhte Nachfrage zu meistern scheinen. Dabei steigt sowohl die Nutzung des Mobilfunks als auch der Festnetze, wobei für die Netzbetreiber die Festnetze in der nächsten Zeit voraussichtlich eine besonders wichtige Rolle spielen.

Labovitz erklärte: "Ein beruhigender Gedanke ist, dass wir technologisch gesehen sicher sind. Mit den neuesten technischen Fortschritten und Standards haben wir eine überall verfügbare, ausgeklügelte Konnektivität. Die aktuellen Netztechnologien sind dazu geeignet, sich den anstehenden Herausforderungen zu stellen. Perspektivisch benötigen wir jedoch neben dem weiteren Ausbau der 5G- und Glasfaser-Infrastruktur möglicherweise weitere Investitionen in die Netze, um diese besser und zukunftsfähiger zu machen."

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elknipso 25. Mär 2020

In einer normalen Firma hat auch keiner was dagegen wenn man mal was privat im Netz...

mke2fs 24. Mär 2020

Warum? Dann erschieß dich auf Vorrat, es könnte ja sein das du stirbst oder was soll die...

Anonymer Nutzer 24. Mär 2020

Naja, selbst wenn die Personen dann was im Hintergrund oder nebenher laufen lassen, muss...

grutzt 24. Mär 2020

Betreibt Nokia irgendwelche Knotenpunkte oder wo werden hier die Informationen...

kellemann 24. Mär 2020

Naja man muss ja nicht immer nur Geld verdienen. Wenn er einen guten Puffer hat und es...


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