Sunrise und Salt: Mobilfunkbetreiber bauen selbst Glasfaser aus

Swiss Open Fiber will 1,5 der 5 Millionen anschließbaren Haushalte in der Schweiz mit FTTH versorgen.

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Sunrise-Shop in der Schweiz
Sunrise-Shop in der Schweiz (Bild: Sunrise)

Die beiden Mobilfunkbetreiber Sunrise und Salt gründen das Gemeinschaftsunternehmen Swiss Open Fiber. Das gaben die beiden Schweizer Unternehmen am 19. Mai 2020 bekannt. In den nächsten fünf bis sieben Jahren sollen bis zu 3 Milliarden Franken (2,8 Milliarden Euro) investiert werden, um 1,5 Millionen Haushalte mit Glasfaser zu erschließen. Der Beginn des Ausbaus ist für das vierte Quartal des laufenden Jahres geplant.

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Laut Angaben der Partner sind von den 5 Millionen anschließbaren Haushalte in der Schweiz weniger als die Hälfte mit FTTH versorgt.

Der zweitgrößte Schweizer Telekommunikationsbetreiber Sunrise baut bereits massiv 5G aus. Größter Aktionär von Sunrise ist mit 24,5 Prozent die deutsche Freenet.

Der Schweizer Mobilfunkbetreiber Salt (Orange) gehörte einst zu France Telecom und ist jetzt im Besitz des französischen Unternehmers Xavier Niel, der auch die Mehrheit an Monaco Telecom hält. Seit März 2018 bietet Salt Haushalten auch Glasfaseranschlüsse (FTTH) an.

Swiss Open Fiber will offenes Netz anbieten

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Swiss Open Fiber, ein Joint Venture, wird von Salt und Sunrise gegründet und soll bei gleichen Aktienteilen mit einem künftigen Kapitalpartner gehalten werden.

Dabei sollen jene Gebiete in der Schweiz unterstützt werden, die nicht ausreichend mit Breitbandtechnologie versorgt sind, um so die Digitalisierung auch in nichtstädtischen Gebieten voranzutreiben. Während Salt und Sunrise als Hauptmieter der Plattform auftreten werden, soll die Infrastruktur weiteren Anbietern zur Verfügung stehen.

Marc Furrer, ehemaliger Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission, wird Verwaltungsratspräsident von Swiss Open Fiber. Der Aufbau wird von Swiss Fibre Net unterstützt, ein Gemeinschaftsunternehmen von Energieversorgern.

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