Ausgangssperre: Festnetz und Mobilfunk in Spanien wegen Corona überlastet

Bei weiterer Verschärfung könnte es auch die Netze in Deutschland treffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo der Telefonica in Spanien
Logo der Telefonica in Spanien (Bild: Telefonica)

Die Telefónica Spain hat angesichts von Millionen Menschen im Homeoffice und Tele Learning zu einer vernünftigen Nutzung von Mobilfunk und Festnetz aufgerufen. Das gab die Telefónica am 15. März 2020 bekannt. Es werde gebeten, die Nutzung von Videostreaming oder -games auf Zeiten außerhalb der Spitzenzeiten zu verlagern. Festnetztelefonie anstelle des Mobiltelefons wird nach Möglichkeit empfohlen.

Stellenmarkt
  1. IT Systemadministrator*in (m/w/d)
    Stadtwerke München GmbH, München
  2. IT Systemingenieur (m/w/d) M365 Providermanagement
    R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden
Detailsuche

Die IP-Netzwerke verzeichnen einen Anstieg des Datenverkehrs um fast 40 Prozent, während die mobile Telefonie um etwa 50 Prozent und die Datennutzung und 25 Prozent zunimmt, erklärte die Telefónica Spain.

Seit Samstagabend hat Ministerpräsident Pedro Sánchez den nationalen Notstand ausgerufen. Auf die Straße darf man nur noch, wenn es unbedingt notwendig ist, zur Arbeit oder zum Einkaufen. Alle Cafés, Bars, Restaurants und Geschäfte bleiben geschlossen, nur Lebensmittelläden und Apotheken sind ausgenommen. Nach Italien ist Spanien das von Corona am stärksten betroffene Land Europas. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat Madrid als Risikogebiet eingestuft.

Der vermehrte Einsatz von Telearbeit zeige sich in der Netzwerklast: Der Verkehr mit Remote-Work-Tools wie Skype und Webex habe sich vervierfacht. Die Netzbetreiber Movistar, Orange, Vodafone, Grupo Masmovil und Grupo Euskaltel überwachten das Netz und ergriffen Maßnahmen, um die Kapazität zu stärken, ähnlich denen, die im Sommer in den Küstengebieten implementiert werden, erklärte Telefónica. Dazu gehörten Maßnahmen zur Redundanz für die Zentren, wo die Dienste verwaltet werden, die Diversifizierung der Technik und Umleitung von Aktivitäten zur Erbringung von Diensten von anderen Standorten.

Golem Karrierewelt
  1. AZ-500 Microsoft Azure Security Technologies (AZ-500T00): virtueller Vier-Tage-Workshop
    30.01.-02.02.2023, virtuell
  2. Deep Dive: Data Architecture mit Spark und Cloud Native: virtueller Ein-Tages-Workshop
    01.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Betreiber erhöhten die Kapazität der Netze, indem sie mehr Ausrüstung in Betrieb nahmen und die Kapazität vorhandener Technik steigerten. "Diese Maßnahmen sind jedoch nicht sofort wirksam", betonte Telefónica. Nutzer sollen womöglich auf Videokonferenznutzung zugunsten von Chat verzichten, nur Dateien herunterladen, die sie wirklich benötigen und das Versenden unnötig großer E-Mails vermeiden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


MancusNemo 17. Mär 2020

Das heilige Rezept Angebot / Nachfrage wirds richten. ;) /Ironie. Aber genau das Betet...

MancusNemo 17. Mär 2020

Ja das finde ich auch frech. Naja wer dreist ist kommt heutzutage am weitesten.

MancusNemo 17. Mär 2020

Falsch. Dafür gibt QOS das macht jede Hardware selbsständig. Die Zeitkritischen Sachen...

MancusNemo 17. Mär 2020

Zumindest nach der Arbeit gemeinsam im Lan Zocken. Das macht auch kein Onlinetraffic. Zur...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Jahressteuergesetz
Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht

Wer im Homeoffice arbeitet, kann mehr von der Steuer absetzen als bislang geplant. Der Maximalbetrag steigt an.

Jahressteuergesetz: Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht
Artikel
  1. AVM Fritzbox: FritzOS 7.50 ist da
    AVM Fritzbox
    FritzOS 7.50 ist da

    Das neue Betriebssystem für Fritzboxen bringt viele Neuerungen beim Smart Home, führt Wireguard per QR-Code ein und verbessert IP-Sperren.

  2. Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert
     
    Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert

    Auch nach dem Black Friday gibt es bei Amazon günstige Samsung-Tablets. Je nach Modell sind derzeit bis zu 180 Euro Rabatt möglich.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. IT-Projektmanager: Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse
    IT-Projektmanager
    Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse

    Viele IT-Teams halten ihr Projektmanagement für überflüssig. Wir zeigen drei kreative Methoden, mit denen Projektmanager wirklich relevant werden.
    Ein Ratgebertext von Jakob Rufus Klimkait und Kristin Ottlinger

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • Amazon-Geräte bis 53% günstiger, u. a. Echo Dot 5. Gen. 29,99€ • Mindstar: AMD Ryzen 7 7700X Tray 369€ • Crucial-SSDs günstiger • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn: u. a. E-Auto-Wallbox 399€ • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ [Werbung]
    •  /