Gigabit: Zahl der FTTB/FTTH-Anschlüsse steigt an

Es gibt deutliche Fortschritte beim Gigabit-Ausbau in Deutschland. Ausreichend ist das aber noch lange nicht, meint der VATM-Präsident Martin Witt.

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Glasfaser
Glasfaser (Bild: Envia Tel)

Die Zahl der FTTB/FTTH-Anschlüsse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 73 Prozent auf 19 Millionen. Dabei stammen neun von zehn Anschlüssen von Konkurrenten der Deutschen Telekom. Das gab der VATM (Verband der Anbieter von Telekommunitations- und Mehrwertdiensten) am 9. Oktober 2019 bekannt. Die Zahl der echten Glasfaseranschlüsse wächst um ein Fünftel auf 4,4 Millionen. Rund ein Drittel davon wird von Kunden genutzt.

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VATM-Präsident Martin Witt sagte: "Die Zahlen zeigen beim Gigabit-Ausbau deutliche Fortschritte, es wird mehr investiert. Aber wir müssen noch mehr aufs Gaspedal treten". Die Telekom habe jetzt die Riesenchance, ihre Rolle im sich verändernden Markt neu zu definieren - weg vom Vectoring-Spieler zum fairen Partner und FTTB/H-Ausbauer.

Damit steigt die Zahl der gebuchten FTTB/H-Anschlüsse seit Ende 2018 um 36 Prozent. Die Zahl der gigabitfähigen Anschlüsse mit Docsis 3.1 in Kabel-HFC-Netzen verdoppelt sich von 2018 bis Ende des Jahres annähernd von 7,4 auf 14,7 Millionen. Die 21. TK-Marktstudie wurde von Dialog Consult durchgeführt.

Die Telekommunikationsunternehmen in Deutschland würden in diesem Jahr so viel investieren wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr: 9,4 Milliarden Euro. "Die Investitionen im TK-Markt nehmen durch den beschleunigten Bau und die Modernisierung hochleistungsfähiger Festnetzanschlüsse sowie die Erweiterung beziehungsweise Einführung von Mobilfunkgenerationen der 4. und 5. Generation deutlich zu", sagte Studienautor Professor Torsten J. Gerpott.

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Der Umsatz der Telekommunikationsanbieter wird in diesem Jahr durch den Mobilfunk um 0,5 Milliarden Euro zulegen. Betrug der Gesamtumsatz mit TK-Diensten in Deutschland im vergangenen Jahr 57,9 Milliarden Euro, werden es 2019 voraussichtlich 58,4 Milliarden Euro sein. Dabei legt der Kabelmarkt um 0,2 auf 6 Milliarden Euro zu, die Telekom insgesamt um die gleiche Summe auf 21,9 Milliarden Euro und die Konkurrenten um 0,1 Milliarde auf 30,5 Milliarden Euro. Im Mobilfunkmarkt entfallen 17,4 Milliarden auf die Wettbewerber und 8,2 Milliarden Euro auf die Telekom.

Im Festnetzmarkt werden die Unternehmen wie im Vorjahr 32,8 Milliarden Euro umsetzen. Davon entfallen wie im Vorjahr 13,7 Milliarden Euro auf die Telekom, die Konkurrenten - ohne Kabelnetze - verbuchen dieses Jahr 13,1 Milliarden Euro, nach 13,3 Milliarden Euro im Jahr 2018.

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Faksimile 15. Okt 2019

Wenn man jede einzelne Faser zählt und dazu auch den Backbone (wobei die DSLAM Anbindung...

senf.dazu 10. Okt 2019

z.B. Linux Images - z.B. Ubuntu ? Volle 50MByte/s, auch die Zeit paßte. Selbst der...

Mimimimimi 09. Okt 2019

Bullshit. Ist natürlich - gerade bei neuen Ausgabegebieten - häufig FTTB. Siehe: https...

HeroFeat 09. Okt 2019

Ich denke auch, das die hiesigen Anbieter kräftig ausbauen müssen. Aber wie stark die...



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