Festnetztest: Unitymedia liegt vor der Deutschen Telekom

Im Festnetz ist diesmal ein Kabelnetzbetreiber besser als die Deutsche Telekom. Verbessert hat sich Unitymedia vor allem bei der Telefonie.

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Pilotprojekt Microtrenching in Lauchringen: Ein Unitymedia-Techniker verlegt Glasfaserkabel.
Pilotprojekt Microtrenching in Lauchringen: Ein Unitymedia-Techniker verlegt Glasfaserkabel. (Bild: Unitymedia)

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat den ersten Platz im Festnetztest 2019 der Connect erreicht. Das gab das Telekommunikationsmagazin am 2. Juli 2019 bekannt. Im Vorjahr kam Unitymedia noch auf Platz 3. Technikchef Dieter Vorbeck betonte, dass ein gigabitfähiges Netz, ein Programm für mehr Netzqualität und ein hoch motiviertes Team von Experten die Gründe für den Erfolg seien.

Den Test führten die Messspezialisten Zafaco an Testanschlüssen in 52 Städten durch. Dort nahmen automatisierte Testsysteme im Mai und Juni 2019 rund 4,6 Millionen Messungen für Telefonie, Daten- und Fehlerraten und den Aufruf von Webseiten, Gaming-Servern, Foto-Uploads sowie TV über das Internet vor.

Bei Anbietern mit über 2 Prozent Marktanteil lag Unitymedia vor dem Vorjahresgewinner Deutsche Telekom. Die Telekom kam auf Platz 2, 1&1 auf Platz 3. Bei den lokalen Betreibern unter 2 Prozent Marktanteil war der Münchner M-net vor Ewe und Netcologne.

Vodafone schwach beim erreichten Upload

Telekom und 1&1 (Vorjahr: Platz 2) erhielten beide ebenfalls ein Sehr Gut. Telefónica erreichte wie im Vorjahr Platz 4. Vodafone zeigte insgesamt gute Leistungen, was aber wie 2018 nur für Platz 5 reichte. Pÿur/Tele Columbus konnte sich leicht verbessern, kam aber trotzdem auf den letzten Platz.

Bei der Telekom zeigten sich vor allem beim Verhältnis der gemessenen Upload-Datenraten zum vertraglich vereinbarten Wert Abweichungen. Sehr gute Ergebnisse erreichte die Telekom bei den Webservices, im Bereich Web-TV war das Ergebnis nicht einheitlich.

Bei Vodafone wurden DSL- und Koaxialverbindungen getestet. Bei Datenverbindungen fielen zum Teil zu geringe Upload-Bandbreiten im Verhältnis zum vertraglich vereinbarten Wert auf. Bei den Web-TV-Tests bekam der Betreiber das schwächste Teilergebnis im Test.

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