Taz: Punktuelle Überlastungen des Internets?

In Berlin hat der Verbraucherzentrale Bundesverband laut taz wegen des Coronavirus eine Überlastung gemeldet. Die Verbraucherzentrale erklärt, der Bericht sei bewusst falsch.

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Bauarbeiter beim Aufbau der Sendemasten für das 5G-Testfeld
Bauarbeiter beim Aufbau der Sendemasten für das 5G-Testfeld (Bild: Deutsche Telekom)

In Berlin habe es am Montag und am Mittwoch punktuelle Überlastungen des Internets gegeben, berichtet die Tageszeitung (taz) unter Berufung auf eine Sprecherin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV). Beschwerden aufgrund eines überlasteten Telefonnetzes hätten sich allerdings bisher nicht gehäuft. Man werde das "im Auge behalten".

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"Ich habe dem Redakteur der taz mündlich und schriftlich mitgeteilt: Es gibt keinerlei Hinweise zu Beschwerden von Verbrauchern in den Verbraucherzentralen zu Telefon- oder Internetausfällen. Dazu hatte ich extra bei den Verbraucherzentralen nachgefragt und ihm die Antwort mitgeteilt", sagte VZBV-Sprecherin Franka Kühn.

Die Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica bestätigten am Mittwochabend keine Überlastung des Netzwerks.

"In unseren beiden Netzen (Mobilfunk und Festnetz/Kabelnetz) läuft weiterhin alles stabil. Keine nennenswerten Ausfälle über das alltägliche, normale Maß hinaus. Unsere beiden Netze können auch in Zeiten von Corona ein Vielfaches der bisherigen Last aufnehmen", sagte Vodafone-Sprecher Volker Petendorf am 19. März 2020.

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Auch 1&1-Sprecher Peter Manderfeld sagte Golem.de am Donnerstag: "Unser Netz bietet eine ausreichende Kapazität und ist grundsätzlich in seiner Dimensionierung auch für große Auslastungen ausgelegt - zum Beispiel große Events, wie etwa eine Fußball-Weltmeisterschaft. Normalerweise verzeichnen wir in den Abendstunden die mit Abstand höchste Netzauslastung. Diese Spitzen sind für unser Netz normalerweise kein Problem."

In der aktuellen Situation komme es darüber hinaus zu einer signifikanten zusätzlichen Nutzung von Telefonie und Datendiensten, die unter anderem aus der Zunahme von Heimarbeit resultiert. Diese zusätzliche Auslastung verteilt sich über den gesamten Tag. "Bisher gibt es aber noch keine Beeinträchtigungen oder Ausfälle, die auf das erhöhte Nutzeraufkommen zurückzuführen sind."

Das O2-Netz laufe weiterhin sehr stabil und ohne Einschränkungen, "was die Telefonie und Datennutzung unserer Kunden betrifft", erklärte Telefónica-Germany-Sprecher Florian Streicher.

"Unser Netz ist nach wie vor stabil und 'normale' Störungen zum Beispiel durch einen Bagger verursacht, können klar zugeordnet und behoben werden", sagte Telekom-Sprecher Andre Hofmann Golem.de auf Anfrage. Die Telekom habe entsprechende Vorbereitungen getroffen, um den Netzbetrieb auch bei einer Verschärfung der Situation zu gewährleisten.

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Prypjat 21. Mär 2020

Das ist wie: Urlauber berichten über Staus in der Ferienzeit Du hast vollkommen recht...

Mailerdeamon 21. Mär 2020

Da sind ja dann immer noch 40 Prozentpunkte verfügbar. Das ist kein vielfaches, aber sehr...

ConstantinPrime 20. Mär 2020

Nur wenn du ans Abwasser angeschlossen bist. Bei BILD und TAZ bekommt selbst unsere...

elf 19. Mär 2020

Ich mach seit Jahren Home-Office, verspüre zur Zeit nicht im Ansatz irgendeine...



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