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Festnetz: A1 Telekom Austria baut FTTC als Glasfaser aus

A1 Telekom Austria hat mit Vplus das Netz für 420.000 Haushalte verbessert. Doch was hier Glasfaser genannt wird, ist FTTC (Fiber To The Curb).

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A1 Telekom Austria baut FTTC
A1 Telekom Austria baut FTTC (Bild: A1 Telekom Austria)

A1 Telekom Austria hat seit Anfang des Jahres die Internetversorgung für rund 420.000 Haushalte verbessert. Das gab A1 am 11. Juli 2019 bekannt. Davon wurden 170.000 Haushalte neu an das größte Netz angebunden.

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In den vergangenen sechs Monaten wurden im Rahmen des A1-Ausbaus rund 3.300 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und das A1-Netz in 70 Gemeinden erweitert. Neu angebundene Haushalte und Unternehmen von Pinkafeld im Burgenland bis Doren in Vorarlberg haben nun Zugang zu Datenübertragungen bis zu 300 MBit/s. Diese Datenübertragungsrate kann mit VDSL2 und Vplus erreicht werden, mit FTTH sind 1 GBit/s und mehr möglich. Mit FTTB und G.fast sind 1 GBit/s erreichbar, aufgeteilt in Download und Upload. A1 Telekom Austria spricht jedoch von einem Glasfasernetz.

"Wir subsummieren hier unterschiedliche Fiber-Anbindungs-Technologien: FTTB und FTTC ermöglichen uns, das Glasfasernetz sehr nahe an die Kunden heranzuführen. Die exakte Anzahl der FTTH-Anbindungen kann ich leider nicht anbieten", sagte Unternehmenssprecherin Livia Dandrea-Böhm Golem.de auf Anfrage.

Konkurrenten wollen FTTH

Vplus verwendet eine höhere Frequenz als VDSL2: 35 statt 17 MHz. Dadurch würden aggregierte Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s erreicht. Vplus soll mit VDSL2 17a-Vectoring kompatibel sein. Alle Leitungen könnten vektorisiert werden. Vplus verspricht 200 MBit/s bei Entfernungen bis zu 500 Metern und 300 MBit/s+ bei bis zu 250 Metern. Wenn die "letzte Meile" länger als 550 Meter ist, ließe sich die Strecke durch Verwendung von kleinen Vplus-Kabelverzweigern oder von Micro-Netzknoten verkürzen.

A1 Telekom Austria hat rund 5,4 Millionen Mobilfunk- und 2,3 Millionen Festnetz-Kunden und gehört damit zu den führenden Anbietern des Landes. Auch in den kommenden Monaten werde A1 das Netz weiter ausbauen.

Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) kritisierte im März 2019, dass weiter Fördermittel in veraltete Kupfer-Leitungen der Telekom Austria fließen würden. Nötig sei ein möglichst flächendeckender Glasfaserausbau und für alle Anbieter offene Netze.

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Faksimile 12. Jul 2019

Dann musst Du Dir das nur noch schrftlich auf der Rückseite eines Ausdrucks dieser...

werpu 12. Jul 2019

A1 war schon immer relativ lächerlich sogar als sie sich noch Telekom Austria nannten. In...

Truster 11. Jul 2019

na du wirst dich noch wundern, was alles geht in diesem Land :-)


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