• IT-Karriere:
  • Services:

Gigacable Max: Telekom unterstellt Vodafone Absatzprobleme im Kabelnetz

Telekom-Chef Tim Höttges sieht die jüngste Preissenkung beim Vodafone Gigakabel kritisch. Er sagte zum Ausblick: "Jetzt wird nur noch Glasfaser pur gebaut."

Artikel veröffentlicht am ,
Der Chef der Telekom: Tim Höttges
Der Chef der Telekom: Tim Höttges (Bild: Deutsche Telekom / Screenshot: Golem.de)

Telekom-Chef Tim Höttges sieht die aktuelle Preissenkung von Vodafone im Kabelnetz als mögliches Anzeichen für Absatzprobleme. "Warum muss Vodafone den Preis seines Spitzenprodukts um 50 Prozent senken, haben die Absatzprobleme", sagte Höttges am 19. Februar 2020 in der Bilanz-Pressekonferenz. Vodafone hatte mit Gigacable Max einen neuen Gigabit-Tarif eingeführt, der monatlich 39,99 Euro kostet. "Der Markt ist dynamisch", erklärte Höttges.

Stellenmarkt
  1. DMK E-BUSINESS GmbH, Berlin, Potsdam
  2. Evotec SE, Hamburg

Bisher zahlten die Kunden für Red Internet & Phone 1000 Cable in den ersten zwölf Monaten einen monatlichen Basispreis von 20 Euro. Ab dem 13. Monat kostete der Tarif 70 Euro pro Monat. Daraus ergab sich bei 24 Monaten Vertragslaufzeit ein Monatspreis von 45 Euro. Die Preissenkung für Gigacable Max beträgt damit 5 Euro monatlich oder etwas über 11 Prozent.

Die Telekom vermarktet Super Vectoring als Magentazuhause XL. Das Angebot von 20 Euro in den ersten sechs Monaten gilt nur für Neukunden. Danach kostet der Tarif monatlich 55 Euro. Die Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Damit liegt der Monatspreis bei rund 46 Euro.

Mit Super Vectoring sind Datenraten von bis zu 250 MBit/s im Download und ein Upload von bis zu 40 MBit/s erreichbar. Der Kabel-Tarif von Vodafone bietet im Download bis zu 1.000 und im Upload bis zu 50 Megabit pro Sekunde.

Laut Höttges liege die Telekom mit ihren Investitionen von 13,1 Milliarden Euro, davon in Deutschland 5,5 Milliarden Euro, vor der Konkurrenz. "Das sind fast 20 Prozent unseres Umsatzes." Jetzt werde "nur noch Glasfaser pur gebaut", sagte er zum Ausblick. Bis Ende 2020 will die Telekom den FTTC-Ausbau (Fiber to the Curb) weitgehend abschließen. Danach wird nach Unternehmensangaben FTTH (Fiber to the Home) großflächig ausgebaut. Die Telekom will dann pro Jahr bis zu zwei Millionen Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus ausstatten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)
  2. (u. a. PS5 + HD Kamera für 549,99€)

JAkob1234 24. Okt 2020

"Die Telekom vermarktet Super Vectoring als Magentazuhause XL. Das Angebot von 20 Euro in...

Faksimile 23. Feb 2020

Bitte dazu mal bitte den entsprechenden Nachweis posten.

Faksimile 22. Feb 2020

Das finanziert aogut wie überhaupt keine zukünftige Kunden, da das wohl kaum einer...

senf.dazu 21. Feb 2020

Sicher ne Koax Hausverkabelung auf dem Stand der Zeit reicht an sich recht weit. Aber ist...

LinuxMcBook 21. Feb 2020

Das Gegenteil ist der Fall. VDSL bzw. die Kupferader ist reguliert bis zum geht nicht...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /