ZTE: Weltweit erstes G.fast bei 212 MHz arbeitet in Köln

Eigentlich sollte G.fast von ZTE bei 212 MHz eine Datenrate von 2 GBit/s bieten. Nun sind es für den Nutzer doch nur halb so viel geworden. Dennoch "ein gigantischer technischer Meilenstein", sagte der chinesische Ausrüster.

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GSMA Mobile World Congress 2019
GSMA Mobile World Congress 2019 (Bild: David Ramos/Getty Images)

ZTE hat den Netzbetreiber Netcologne bei der Einführung des weltweit ersten kommerziellen Gigabit-Netzes mit G.fast bei 212 MHz unterstützt. Das gab der chinesische Telekommunikationsausrüster ZTE am 24. Juni 2019 bekannt. Die Bereitstellung sei "ein gigantischer technischer Meilenstein", erklärte Sun Jie, Managing Director von ZTE Deutschland.

"Seit diesem Monat können mehr als 250.000 Privathaushalte in den Genuss von gigabitschnellem Internet kommen", sagte Timo von Lepel, Managing Director von Netcologne. Netcologne gehe damit auf "maximale Geschwindigkeit".

Möglich mache die hohe Datenrate ein spezieller Chipsatz in den ZTE DSLAMs. Während der Pilotphase arbeitete Netcologne zunächst mit dem Frequenzband bis 106 MHz. Dadurch konnten im Realbetrieb bereits 850 MBit pro Sekunde in Summe erreicht werden. Mit dem 212-MHz-Profil ist mehr möglich. Hier war im Mai 2017 sogar von 2 GBit/s als Summenbandbreite die Rede. "Durch die erneute Verdopplung des Frequenzspektrums zur Datenübertragung kommen wir erstmals in die Nähe der 2-GBit-Marke", sagte von Lepel.

Seit Juni 2019 bietet NetCologne den 1-Gigabit-Internettarif Netspeed 1000 für Privathaushalte in den ersten sechs Monaten für 99,95 Euro an. Danach gilt der reguläre Preis von 116,95 Euro. Im Upload werden bis zu 100 MBit/s geboten.

Netcologne und ZTE hatten im Februar 2017 eine Vereinbarung unterzeichnet. ZTE stattete Netcologne mit Netztechnik einschließlich G.fastDPUs (Distribution Point Units) und Terminals aus. ZTE und NetcCologne präsentierten im Mai 2017 eine Summenrate im FTTB-Netz von 1,8 GBit/s. Die Downloadrate lag bei 1,6 GBit/s und der Upload bei 0,2 GBit/s.

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