RTR: Österreichs Regulierer erlaubt Einschränkung von Streaming

Noch schränken wir nicht ein, halten uns die Option aber für die Zukunft offen, erklärt ein Netzbetreiber. Andere geben Entwarnung.

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Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) hat den Netzbetreibern Österreichs erlaubt, im Falle einer drohenden Netzüberlastung bestimmte Dienste einzuschränken. Das berichtet der Standard unter Berufung auf das Schreiben. Danach könnte das Streaming eingeschränkt werden.

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Die Regelung gilt zeitlich begrenzt und darf nur bei "objektiv nachvollziehbaren, messbaren Kriterien" von den Netzbetreibern angewandt werden. Geplante Maßnahmen müssten noch am selben Tag bei der RTR gemeldet werden, berichtet der Standard.

Tom Tesch, Sprecher des Mobilfunkbetreibers Drei, hat Golem.de die Existenz des Schreibens bestätigt. "Die neue Regelung in Österreich ist eine reine Vorsichtsmaßnahme der Regulierungsbehörden, wie dies aktuell nach der bestehenden Netzneutralitätsverordnung der EU bereits bei Großevents erlaubt ist. Wir machen von dieser Option noch keinen Gebrauch, wollen uns diese aber für die Zukunft offenhalten."

Drei beobachte die Netzauslastung laufend und setze auch auf Optimierungsmaßnahmen, damit Drei-Kunden weiter erreichbar bleiben, von zu Hause aus arbeiten und E-Learning nutzen könnten. "Noch bewegt sich der Traffic innerhalb unserer Kapazitäten. Wir sind zuversichtlich, dass dies auch so bleibt", erklärte Tesch.

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"Aus unserer Sicht handelt es sich hierbei um eine Vorsichtsmaßnahme der Regulierungsbehörde", erklärte Magenta-Sprecher Peter Schiefer Golem.de. "Wir haben in den vergangenen Tagen All-Time-Highs in der Sprachtelefonie und vergleichsweise nur leichtes Wachstum in der Datennutzung gesehen. Aktuell sehen wir keine Belastung der Netze, die einen Eingriff nötig machen würden."

Auch laut A1 Telekom Austria handelt sich um eine reine Vorsorgemaßnahme der Regulierungsbehörden. "Wir sehen aktuell, dass die Österreicherinnen mehr als doppelt so viel telefonieren wie vorher, bei der Datennutzung gibt es einen leichten Anstieg um circa 10 Prozent." Es gebe wirklich noch genügend Kapazitäten im Netz. "Ein Eingriff ist daher aktuell kein Thema", sagte die Sprecherin Livia Dandrea.

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