Corona-Krise: Schweiz droht Videostreaming abzuschalten

Das Swisscom-Netz ist wegen des Coronavirus überlastet. Eine Abschaltung von Videostreaming ist laut Betreiber möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Streaming bei Swisscom
Streaming bei Swisscom (Bild: Swisscom)

Der Bundesrat der Schweiz droht bei weiterer Überlastung der Telekommunikationsnetze mit einer Blockade des Videostreamings. Das berichtet die Neue Zürcher Zeitung unter Berufung auf das Generalsekretariat des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek). Dazu habe es Gespräche zwischen dem Bund und den Netzbetreibern gegeben.

Stellenmarkt
  1. DB-Programmierer*in (m/w/d)
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. IT-Generalist (m/w/d)
    SaluVet GmbH, Bad Waldsee
Detailsuche

Der Bundesrat fordere dazu auf, insbesondere datenintensive Dienste wie Videostreaming zurückhaltend zu nutzen. Es gehe darum, die Ressourcen für die wichtigen Dienste freizuhalten. "Sollten gravierende Engpässe entstehen, hat der Bund die Möglichkeit, nicht versorgungsrelevante Dienste einzuschränken oder zu blockieren."

Swisscom-Sprecher Armin Schädeli sagte Golem.de auf Anfrage: "Was die Abschaltung von Videostreaming angeht, so kann ich dazu folgendes sagen: In außerordentlichen Lagen bestimmt gemäß Artikel 47 Fernmeldegesetz der Bundesrat, welche Leistungen die Anbieterinnen von Fernmeldediensten zu erbringen haben."

Das Telekommunikations-Verhalten der Kunden sei aktuell nicht vorherseh- und planbar. Man überwache das Netz daher enger als sonst und treffe Maßnahmen. "Eine punktuelle Überlast kann in dieser außerordentlichen Lage zurzeit grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Wir gehen davon aus, dass die Menschen in der Schweiz wegen der außerordentlichen und sich laufend ändernden Lage ein deutlich erhöhtes Austauschbedürfnis haben. Sie telefonieren deutlich mehr und auch länger - über Mobile und Festnetz."

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    21.–25. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die außerordentliche Lage in der Schweiz habe seit Montag die Nutzung der Telekommunikationsdienste rasant ansteigen lassen. "Dies führt zu einer enorm gesteigerten Belastung der Infrastruktur von Fest- und Mobilnetz mit der Folge, dass Anrufe von Privat- und Geschäftskunden punktuell nicht aufgebaut werden können. Betroffen sind Mobil- und Festnetz-Anrufe", sagte Schädeli.

Swisscom arbeite an Kapazitätserweiterungen und bitte die Kunden gleichzeitig um eine verantwortungsvolle Nutzung der Telekommunikationsnetze. Es könne nach wie vor punktuell zu Überlastung kommen, "entscheidend ist das Verhalten der Bevölkerung", betonte Schädeli. "Wir würden die entsprechenden Dienste einfach nicht mehr durchleiten", erklärte er.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


yukawa 19. Mär 2020

www_luzernerzeitung_ch/wirtschaft/swisscom-fuehrt-uns-in-die-irre-it-unternehmer-zweifelt...

Hilmy 19. Mär 2020

Der Titel Zeitungsente ist wohl gerade etwas hart. Sorry. Aber dies ist der Titel des...

spitfire_ch 18. Mär 2020

Frei? Nö, Homeoffice, das zieht auch mächtig Daten, wenn alle Meetings über Skype...

hl_1001 18. Mär 2020

. Entertainment Blocker - OK, aber die Regierung will ja generell Streaming verbieten...

BoMbY 18. Mär 2020

Würden die ISPs nur das Angebot von z.B. Netflix nutzen und die Edge Caches im eigenen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
"Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
Artikel
  1. Kryptowährung im Fall: Bitcoin legt rasante Talfahrt hin
    Kryptowährung im Fall
    Bitcoin legt rasante Talfahrt hin

    Am Samstag setzte sich der Absturz des Bitcoin fort. Ein Bitcoin ist nur noch 34.200 US-Dollar wert. Auch andere Kryptowährungen machen Verluste.

  2. eStream: Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb
    eStream
    Airstream-Wohnwagen mit eigenem Elektroantrieb

    Der Wohnwagen Airstream eStream besitzt einen eigenen Elektroantrieb nebst Akku. Das entlastet das Zugfahrzeug und eröffnet weitere Möglichkeiten.

  3. Andromeda: Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie
    Andromeda
    Dieses Microsoft-Smartphone-Betriebssystem erschien nie

    Erstmals ist ein Blick auf Andromeda möglich - das Smartphone-Betriebssystem, das Microsoft bereits vor einigen Jahren eingestellt hat.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 120,95€ • Alternate (u.a. AKRacing Master Pro Deluxe 449,98€) • Seagate FireCuda 530 1 TB (PS5) 189,90€ • RTX 3070 989€ • The A500 Mini 189,90€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /