Quartalsbericht: Telekom mit Rekordergebnis und hoher Verschuldung

Die Deutsche Telekom hat den Gewinn im vergangenen Jahr um fast 80 Prozent auf rund 4 Milliarden Euro gesteigert. Nun ist das große Ziel die Übernahme von Sprint in den USA.

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Die Quartalszahlen der Telekom werden vorgestellt.
Die Quartalszahlen der Telekom werden vorgestellt. (Bild: Vodafone Deutschland/Screenshot: Golem.de)

Der Umsatz der Deutschen Telekom stieg im Jahr 2019 um 6,4 Prozent auf 80,5 Milliarden Euro. Das gab das Unternehmen am 19. Februar 2020 bekannt. Der Gewinn legte um 79 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zu. "Das ist ein historischer Tag für die Deutsche Telekom", sagte der Vorstandsvorsitzende Tim Höttges.

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Einen Anteil von 69,5 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete die Telekom im Ausland. Für das gesamte Jahr wies die Telekom für T-Mobile US ein Umsatzwachstum von 10,7 Prozent auf rund 40 Milliarden Euro aus. In Deutschland wächst der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr nur um 0,9 Prozent auf 21,9 Milliarden Euro. Rund 28 Millionen Haushalte und Firmen in Deutschland können Supervectoring mit Datenraten bis zu 250 MBit/s nutzen.

Die Netto-Finanzverbindlichkeiten steigen um 37,2 Prozent auf 76 Milliarden Euro. Einen Anstieg um 15,6 Milliarden Euro begründet die Telekom mit der erstmaligen Anwendung der Rechnungslegungsvorschrift IFRS 16 zum Leasing.

Im laufenden Jahr soll der operative Ertrag (bereinigtes Ebitda ohne Ausgaben für Leasing) auf 25,5 Milliarden Euro anwachsen. Im Jahr 2019 erreichte der Konzern hier 24,7 Milliarden Euro.

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Im vierten Quartal 2019 stieg der Umsatz um 5,4 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro von 20,3 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn wächst auf 654 Millionen Euro, im vierten Quartal 2019 betrug der Verlust 431 Millionen Euro.

"Der Merger in den USA ist greifbar", sagte Höttges. US-Richter Victor Marrero hatte in der vergangenen Woche die Klage der US-Bundesstaaten gegen den Kauf von Sprint durch T-Mobile US abgewiesen. Über ein Dutzend US-Bundesstaaten hatte gegen die Übernahme von Sprint für 26,5 Milliarden US-Dollar geklagt, der die dritt- und viertgrößten US-Mobilfunkbetreiber zusammenbringen soll. Marrero kam zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss "den Wettbewerb wahrscheinlich nicht wesentlich verringern wird". Höttges erklärte direkt danach: "Ganz durch sind wir aber noch nicht. Es stehen noch mindestens eine weitere richterliche und eine behördliche Genehmigung aus." Sollte keiner der US-Bundesstaaten Revision gegen das Urteil einlegen, steht noch die richterliche Genehmigung nach dem Kartellgesetz Tunney Act an. Auch die California Public Utilities Commission, die Aufsichtsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen im US-Bundesstaat Kalifornien, muss noch zustimmen.

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