Interkonnektionspunkte: Swisscom und Sunrise gestehen Probleme ein

Beim Netzübergang von Swisscom und Sunrise bestehen Engpässe.

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Frau telefoniert in der Schweiz.
Frau telefoniert in der Schweiz. (Bild: Swisscom)

Die Schweizer Netzbetreiber Swisscom und Sunrise haben Probleme bei den Verbindungen zwischen ihren Netzen eingeräumt. Das teilte Swisscom am Abend des 18. März 2020 mit. Dies habe in Spitzenzeiten zu Kapazitätsengpässen bei den Interkonnektionspunkten, also dem Netzübergang für Anrufe zwischen Swisscom- und Sunrise-Kunden im Mobilfunk und im Festnetz geführt. "Bei punktueller Überlast konnten teilweise Anrufe nicht aufgebaut werden und die Kunden hörten das Besetzt-Zeichen", erklärte Swisscom.

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Beide Anbieter würden intensiv an Kapazitätserweiterungen zwischen ihren Netzen arbeiten, wodurch bereits Verbesserungen erzielt werden.

Swisscom und Sunrise erklärten, dass innerhalb der Mobilfunk- und Festnetzinfrastruktur ausreichend Kapazität vorhanden sei, so dass Telefonie und Internetverkehr auch in außerordentlichen Situationen gewährleistet wäre.

"Die erneuten Probleme betreffen insbesondere die Sprachtelefonie, welche sich in Folge der Maßnahmen zum Coronavirus verdreifacht hat. Gemäß Angaben von Swisscom bestehen Kapazitätsengpässe beim Netzübergang zwischen Swisscom und Sunrise. Ansonsten liegen uns keine Meldungen zu Störungen bei anderen Betreibern vor. " sagte Francis Meier, Sprecher des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) Golem.de am 18. März 2020 auf Anfrage.

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Das Bakom bestätigte auch, dass der Bundesrat dazu auffordert hatte, die Streaming-Dienste zurückhaltend zu nutzen. Durch die vermehrte beziehungsweise flächendeckende Nutzung von Homeoffice habe sich auch der Datenverkehr über die öffentlichen Fernmeldenetze erhöht. "Dies hat eine höhere Netzauslastung zur Folge. Es handelte sich lediglich um einen Aufruf zur Zurückhaltung", betonte Meier.

Bestimmte Dienste zu drosseln oder nicht mehr zu tranportieren stellt einen Eingriff in die Netzneutralität dar. Auf Anfrage von BR24 erklärte auch die deutsche Bundesnetzagentur: Sogenanntes Verkehrsmanagement, also die bevorzugte Behandlung von bestimmten Datenströmen, sei grundsätzlich zulässig, solange "objektiv unterschiedliche technische Anforderungen" vorhanden seien. Auch die EU-Verordnung zur Netzneutralität sieht Ausnahmen im Falle einer "außergewöhnlichen Überlastung" vor, etwa im Falle einer "erheblichen Zunahme des Netzverkehrs aufgrund von Notsituationen".

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